Leverkusen bezwingt Ingolstadt 3:2 Schmidt hofft, dass Toprak bleibt

Leverkusen. Die Bundesligapartie zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Ingolstadt begann wie ein harmloses Freundschaftsspiel, entwickelte sich aber noch zu einem packenden Zweikampf. „Es war ein Treffen ohne Druck“, sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler nach dem unterhaltsamen 3:2 (2:1)-Heimerfolg.
15.05.2016, 00:00
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Von DPA

Die Bundesligapartie zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Ingolstadt begann wie ein harmloses Freundschaftsspiel, entwickelte sich aber noch zu einem packenden Zweikampf. „Es war ein Treffen ohne Druck“, sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler nach dem unterhaltsamen 3:2 (2:1)-Heimerfolg. „Das hat auf dem Platz richtig Bock gemacht, aber ein 3:3 hätte mir besser gefallen“, sagte Ingolstadts Profi Pascal Groß.

Der Aufsteiger Ingolstadt gab nie auf und bewies, warum er souverän als Tabellen-Elfter den Klassenverbleib geschafft hat. „Es war ein überragendes Jahr“, bilanzierte Groß. Auch für seinen Trainer Ralph Hasenhüttl, der zu Erstliga-Aufsteiger RB Leipzig wechselt, schmälert die Niederlage nichts. „Ich bin sehr stolz“, sagte er.

Leverkusens Chefcoach Roger Schmidt zeigte sich „total froh, dass wir das Spiel noch gewonnen haben“. Dies sei der achte Sieg in den jüngsten neun Liga-Partien gewesen, so Schmidt: „Deshalb hat meine Mannschaft die Champions League auch verdient.“ Optimistisch ist er, dass er auch in der neuen Saison einen starken Kader zur Verfügung haben wird und es keine Abgänge von wichtigen Spielern wie Innenverteidiger Ömer Toprak geben wird. An Toprak soll Borussia Dortmund Interesse haben. „Bayer ist in der angenehmen Situation, nicht jedes Angebot annehmen zu müssen“, sagte Schmidt. „Ich glaube, dass die Spieler gar nicht weg wollen.“

DPA

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