Tischtennis Bezirksoberliga Herren

Schwacher Start, starkes Ende

Oytens Tischtennis-Herren ergattern nach einem 1:6-Rückstand noch ein 8:8-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen die SG Aumund-Vegesack.
15.01.2019, 14:54
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Von Florian Kastens
Schwacher Start, starkes Ende

Verspielte erst eine 2:0-Satzführung, steuerte dann aber einen Einzelerfolg und den Sieg als Teil des Schlussdoppels bei: Oytens Dirk Chamier von Gliszczynski.

BJÖRN HAKE

Oyten. Großen Kampfgeist haben die Tischtennisspieler des TV Oyten beim 8:8 im Auswärtsspiel gegen die SG Aumund-Vegesack bewiesen. Ein klassischer Fehlstart ins Bezirksoberliga-Punktspiel führte zu einem zwischenzeitlichen 1:6-Rückstand. Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen, arbeiteten sich Punkt für Punkt zurück und jubelten nach einem spannenden Schlussdoppel über das Remis.

Der Start misslang dem TV Oyten vollends, alle drei Doppel gingen an die Gastgeber. Besserung blieb auch in der Folge aus. Dirk Chamier von Gliszczynski verspielte seine 2:0-Satzführung gegen SAV-Spitzenspieler Jakob Guzmann. Für den ersten Punktgewinn sorgte Oliver Helming, der seinem Gegenüber Marcus Kunte keine Chance ließ. Anschließend waren es erneut die Gastgeber, die nachlegten. Sowohl Arne Fichtner hatte bei seinem 0:3 das Nachsehen als auch wenig später Franz König, der im entscheidenden fünften Satz völlig von der Rolle war und mit einem 0:11 die Höchststrafe kassierte.

Das Signal zur Aufholjagd sendete der für den erkrankten Frank Müller ins Team gerückte Thomas Gebbert. In fünf Sätzen behauptete er sich gegen Gregor Greszik. Noch dramatischer ging es im Duell von Oytens Rüdiger Sachs und Klaus-Peter Lenz zu. Sachs wehrte in den Durchgängen drei und vier gleich sechs Matchbälle ab und sicherte sich den Entscheidungssatz. Oliver Helming, Chamier von Gliszczynski und Franz König stellten mit ihren Erfolgen den 6:6-Ausgleich her, ehe sich die Gastgeber erneut auf 8:6 absetzten. Gebbert hielt seine Farben mit seinem zweiten Sieg im Spiel, da er immer wieder mit seiner starken Vorhand punktete. Das Schlussdoppel war an Spannung kaum zu überbieten. Schnell gingen Helming und Chamier von Gliszczynski mit 2:0 in Front, doch ihre Kontrahenten egalisierten diese Führung.

Im letzten Satz des Tages war das TVO-Duo wieder hochkonzentriert und sicherte das Remis. „Nach dem 1:6 müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Allerdings sollten wir uns in den nächsten drei Spielen gegen abstiegsbedrohte Mannschaften keine Ausrutscher leisten. Aber es wird nicht leicht in dieser ausgeglichenen Liga“, blickte Wiedereinsteiger Rüdiger Sachs voraus.

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