Kreisoberliga-Tabellenführer gewinnt bei HSG Lesum/St. Magnus mit 35:34 / Trainer Ole Bammert: Alles ist gut

"Schwäne" erfüllen im Derby mit Mühe ihr Soll

Schwanewede·Lesum. Was für ein hartes Stück Arbeit für die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II: Der Spitzenreiter der Handball-Kreisoberliga Nord der Männer setzte sich im Nordderby bei der HSG Lesum/St. Magnus knapp mit 35:34 (18:14) durch. Damit hat er seinen Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem Verfolger TuS Zeven verteidigt. Die Rot-Blauen nehmen mit 10:14 Punkten den achten Rang ein.
24.01.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von OLAF KOWALZIK

Schwanewede·Lesum. Was für ein hartes Stück Arbeit für die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II: Der Spitzenreiter der Handball-Kreisoberliga Nord der Männer setzte sich im Nordderby bei der HSG Lesum/St. Magnus knapp mit 35:34 (18:14) durch. Damit hat er seinen Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem Verfolger TuS Zeven verteidigt. Die Rot-Blauen nehmen mit 10:14 Punkten den achten Rang ein.

"Auch wenn es arrogant klingen mag: Wir hatten die beiden Punkte eingeplant und geholt. Insofern ist alles gut", stellte Schwanewede/Neuenkirchens Trainer Ole Bammert nach dem Abpfiff klar. Die "Schwäne" zeigten in der Abwehr nicht die Beweglichkeit vom Spitzenspiel vor einer Woche gegen Schiffdorf und ließen im Angriff außerdem mit vielen vergebenen Möglichkeiten reichlich Wünsche offen.

Nach einem holprigen Start und zwei Pfostentreffern (1:4) gingen die "Schwäne" beim 9:8 erstmals in Front und setzten sich nach dem 12:12 zur Pause auf vier Tore ab. Auf die Treffsicherheit hatte das beim Tabellenführer allerdings keinen positiven Einfluss. "Dabei hätten wir unsere Dinger einfach nur reinmachen müssen", beklagte sich Ole Bammert. Michael Thomaneck von den Rot-Blauen tat das. Der Rückraumschütze der HSG Lesum/St. Magnus schenkte den Niedersachsen nach der Pause gewaltig ein und hatte damit einen großen Anteil daran, dass der Maximalvorsprung der Gäste fünf Tore betrug (31:25). Danach brachte die Oberliga-Reserve im mit offenem Visier geführten Derby jedoch vorne immer weniger zustande und lag beim 35:33 plötzlich nur noch knapp in Front (58.). Der HSG Lesum/St. Magnus gelang drei Sekunden vor Ultimo aber nur noch der Anschlusstreffer.

Bei den Gästen gefielen die beiden Außenangreifer René Wischhusen und Leo Mühlbrandt. Ansonsten war Ole Bammert vor allem damit zufrieden, dass sich in seinem Team bis auf Alexander Bröhldick, der lediglich zu drei Einsatzminuten kam, sämtliche Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Voller, Morisse; Bröhldick, Sander (3), Rohdenburg (4/2), Claussen (2), Theuerholz (3), Blendermann (1), Piotrowski (5), Lumma (6/2), Pomorski (2), Wischhusen (4), Mühlbrandt (3), Wallrabe (2).

HSG Lesum/St. Magnus: Huckschlag, Bräuer; Poplawski (4), Bode (1), Michael Thomaneck (10), Wendler, Hummrich (1), Marius Thomaneck (2), Kock (4/1), Maul (4), Delventhal (2), Langer (1), Guse (1), Neumann.

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