Landesliga-Team unterliegt HSG Stuhr

„Schwäne“ stoßen an ihre Grenzen

Schwanewede. Nach dem Schlussgong sprach Henning Schomann Klartext: „Wir wären auch nach einer Spielzeit von zwei Stunden nicht als Sieger aus der Halle gegangen.“ Deutliche Worte, die der Trainer des Handball-Landesligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen nach der 27:35-Niederlage bei der HSG Stuhr fand, ohne seiner Mannschaft Vorwürfe zu machen.
02.05.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Klaus Grunewald

Schwanewede. Nach dem Schlussgong sprach Henning Schomann Klartext: „Wir wären auch nach einer Spielzeit von zwei Stunden nicht als Sieger aus der Halle gegangen.“ Deutliche Worte, die der Trainer des Handball-Landesligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen nach der 27:35-Niederlage bei der HSG Stuhr fand, ohne seiner Mannschaft Vorwürfe zu machen. „Stuhr besitzt einfach Qualität und hat uns unsere Grenzen aufgezeigt“, anerkannte Schomann die Leistung der Gastgeber.

Dass die „Schwäne“ am Ende mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten mussten, war in der ersten Halbzeit noch nicht abzusehen. Als Malte Hamsch in der 15. Minute den Ausgleich zum 8:8 erzielte, durften die Gäste noch hoffen. Doch beim Pausenpfiff lag der Tabellenfünfte bereits mit 16:12 in Front und ließ in den zweiten 30 Minuten nichts mehr anbrennen. Seine Mannschaft habe eigentlich nie den richtigen Zugriff auf den Gegner bekommen, bilanzierte Schomann - allerdings nur ein wenig enttäuscht.

Die Niederlage der „Schwäne“ ist denn auch nach kein Beinbruch. Zumal mit Carsten von Der Heyde ein wichtiger Spieler im Zentrum fehlte und Niklas Mechau wegen einer kurz vor dem Spiel erlittenen Verletzung nur bei Siebenmeterwürfen antreten konnte. Landesligaluft konnte am Sonnabend erstmals der A-Jugendliche Soenke Becker schnuppern, der seine Sache laut Schomann gut machte und in der Schlussphase der Begegnung drei Treffer erzielte. Bester Torschütze der Gäste war Jerome Lippe, der fünf Mal einnetzte. Insgesamt aber zeigten sich die „Schwäne“ am Kreis des Gegners nicht von ihrer besten Seite, sondern leisteten sich im Gegenteil überraschend viele Fahrkarten.

Gleichwohl kann Henning Schomann bereits vor dem letzten Saisonspiel bei der HSG Delmenhorst II von einer erfolgreichen Saison sprechen, ist seinem Team der siebte Tabellenplatz mit einem positiven Punktekonto doch nicht mehr zu nehmen.

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