Für SVG0-Trainer Uwe Feldermann ist Drittliga-Absteiger Beckdorf alles andere als ein Wunschgegner „Schwänen“ winkt die dritte Pokalrunde

Schwanewede·Grambke. Die Oberliga-Männer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen und des SV Grambke-Oslebshausen starten als letzte verbliebene Nordvertreter mit unterschiedlichen Aussichten in die zweite Handball-Pokalrunde Niedersachsen/Bremens.
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Von Olaf Kowalzik

Die Oberliga-Männer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen und des SV Grambke-Oslebshausen starten als letzte verbliebene Nordvertreter mit unterschiedlichen Aussichten in die zweite Handball-Pokalrunde Niedersachsen/Bremens.

Der SV Grambke-Oslebshausen steht am Sonnabend im Schulzentrum Langen vor der deutlich schwierigeren Aufgabe. Die Gelb-Blauen treffen dort um 17 Uhr auf den Drittliga-Absteiger SV Beckdorf, den sie nur eine Woche später im Punktspiel wiedersehen werden. Der Sieger dieser Pokalbegegnung spielt um 19 Uhr an derselben Stätte gegen den Gewinner der Partie HSG Delmenhorst (Oberliga Nordsee) gegen TV Langen (Verbandsliga Nordsee) um den Einzug in die nächste Runde.

Grambkes Trainer Uwe Feldermann hätte sich lieber einen anderen Gegner gewünscht. „Wir bräuchten eher jemanden für die Stärkung unseres Selbstbewusstseins und nicht gleich solch eine Granate“, sagt er. Damit die Gelb-Blauen aber allmählich die Oberligareife erreichen, holt er mit ihnen am Vormittag des Pokalspieltages das ausgefallene Trainingslager aus der Saisonvorbereitung nach.

Personell hat das Oberliga-Schlusslicht keine Probleme. Ganz im Gegensatz zum ungeschlagenen Tabellendritten, der mit Vito Clemens (Handbruch), dem nachverpflichteten Benjamin Murray (Kreuzband- und Meniskusriss) und Youngster Torben Ankersen (Kreuzbandriss) gleich drei Topspieler ersetzen muss. Drei weitere Akteure werden berufsbedingt fehlen. Ob die Neuverpflichtung Kristof Krohn spielen kann, der schon einmal zum Profikader des HSV Hamburg gehört hatte, ist in Beckdorf noch offen.

Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen geht derweil am Bremer Jakobsberg als Favorit in ihre Vierergruppe. Zunächst misst sie ihre Kräfte am Sonntag um 12.40 Uhr mit dem sieglosen Landesliga-Schlusslicht SG Bremen-Ost. Wenn alles normal läuft, dürfte sie anschließend um 14.20 Uhr gegen den ungeschlagenen Verbandsliga-Neuling SG HC Bremen/Hastedt (spielt zuvor gegen den Landesligisten TV Neerstedt II) um den Einzug in die dritte Pokalrunde spielen.

„Wir sind in unserer Gruppe der Favorit und nehmen diese Rolle auch an“, spricht HSG-Trainer Malte Waldow Klartext. Das Erreichen des Gruppenfinales ist für ihn absolute Pflicht, auch wenn er den ein oder anderen Spieler schonen und die Spielanteile verteilen wird. „Da werden einige die Chance erhalten, Verantwortung zu übernehmen und sich in den Vordergrund zu spielen“, verspricht er.

Sollten die beiden Halbfinals ohne Überraschung ausgehen, dann dürfte es für seine Truppe anschließend um 14.20 Uhr gegen den Gastgeber aus Hastedt deutlich schwerer werden. Die Mannschaft des Bremer Trainers und Ex-Nationalspielers Michael Krieter peilt als aktueller verlustpunktfreier Tabellenzweiter den Oberliga-Aufstieg an. Mittelfristig soll es für die SG HC Bremen/Hastedt sogar mindestens in die dritte Liga gehen.

Dafür hat sich der Verbandsliga-Zweite mit dem ehemaligen Schwaneweder Torwart Luca Prieß und drittligaerfahrenen Spielern wie Marten Franke und Derk Marien verstärkt. Zu beachten ist aber auch der aus der Bundesliga-A-Jugend aufgerückte zwei Meter große Rückraumspieler Malte Thalmann. „Das Niveau des Oberliga-Spitzenreiters aus Schwanewede haben wir aber zurzeit nicht“, betont „Pumpe“ Krieter.

Trotzdem bereiten sich die „Schwäne“ mit Volldampf auf die Pokalpartie vor. Da die Hastedter den frühzeitigen Wunsch der „Schwäne“ auf eine Pokalverlegung auf den Sonnabend nicht erfüllen konnten, haben die Spieler der HSG Schwanewede/Neuenkirchen ihre Karten für den Besuch einer Freimarktsveranstaltung am Sonnabend abgegeben, um sich voll auf den Pokal zu konzentrieren.

Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen rückt am Jakobsberg mit einem fast kompletten Aufgebot an und nimmt auch die A-Jugendlichen Vibulan Sivanathan, Tim Paltinat und Marc Blum mit. Die verletzten Markus Kuhnt und Fabian Rojahn werden fehlen.

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