Weser-Ems-Liga Schweens Zeitstrafe als Knackpunkt

Harpstedt/Wiefelstede/Edewecht. Die HSG Delmenhorst II hat ihr Spiel in Wiefelstede verloren. Niederlagen gab es auch für Harpstedt und Grüppenbühren III.
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Von Rolf Behrens

Für keine der drei Mannschaften aus der Region, die am Wochenende in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer im Einsatz waren, gab es ein Erfolgserlebnis: Während die HSG Harpstedt/Wildeshausen eine Heimniederlage kassierte, verloren die HSG Delmenhorst II und die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III jeweils in fremder Halle.

Drei Teams aus Delmenhorst und der näheren Umgebung waren während des jüngsten Spieltags in der Weser-Ems-Liga im Einsatz – am Ende standen sie alle mit leeren Händen da. Die HSG Harpstedt/Wildeshausen verlor in eigener Halle gegen den VfL Rastede mit 28:32 (15:14). Glücklos agierte die HSG Delmenhorst II beim SV Eintracht Wiefelstede, wo es nach einer 17:12-Pausenführung noch ein 28:29 gab. Des Weiteren verlor die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III mit 19:26 (10:12) bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn II. Das Spiel von Grüppenbührens zweiter Mannschaft beim VfL Bad Zwischenahn fiel aus, weil die angesetzten Schiedsrichter nicht erschienen waren.

SV Eintracht Wiefelstede - HSG Delmenhorst II 29:28 (12:17). Es war eine unnötige Niederlage für die Gäste. Von Beginn an spielte Delmenhorst um Trainer Florian Bogun im Angriff ideenreich und stand zudem in der Abwehr kompakt. Bis zur 15. Minute erspielte sich die Mannschaft auf diese Weise eine 10:6-Führung. Zwar kam Wiefelstede auf 9:10 heran, doch bis zur Pause hatten sich die Gäste wieder abgesetzt – 17:12. Zu Beginn des zweiten Durchgangs stand es dann schnell 19:12, ehe eine Zeitstrafe gegen Raphael Schween die Bogun-Sieben völlig aus dem Tritt brachte. Durch fünf Treffer in Folge gelang Wiefelstede der Anschluss. Zwischen der 40. und 55. Minute vergaben die Delmenhorster reihenweise gute Chancen und ließen ihrem Gegner in der Defensive zu viel Platz. Die Hausherren nutzten das geschickt aus und zogen vorentscheidend auf 27:24 davon. Diese Führung brachte das Team schließlich über die Zeit.

HSG Harpstedt/Wildeshausen - VfL Rastede 28:32 (15:14). Die Spielgemeinschaft bot gegen den Tabellenführer und Aufstiegsaspiranten eine starke Leistung und musste die Punkte nur abgeben, weil Rastede Mitte der zweiten Halbzeit etwas konzentrierter agierte. Zuvor hatten die Hausherren um Trainer Tim Buchmann den Ammerländern in jeder Phase Paroli geboten. Zur Pause lag Harpstedt dank eines Treffers von Michael Kunsch sogar knapp in Front – 15:14. In der 39. Minute erzielte Kunsch auch das 20:19. Danach folgten aber drei Aktionen, in denen Harpstedt die Bälle im Angriff zu leicht hergab, und Rastede drehte das Spiel – 23:21. Die Führung hatte bis zum Schluss bestand.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 26:19 (12:10). Nur bis zur 15. Minute konnten die Gäste das Duell ausgeglichen gestalten – 5:5. Im weiteren Verlauf war vor allem das Angriffsspiel der Grüppenbührener mit zu vielen Fehlern behaftet. Bis zur Pause blieb die Sieben von Trainer Till Schwab dank einfacher Neunmeter-Tore von Christoph Buyny dran, als die Hausherren nach dem Wechsel aber bis auf 17:10 davonzogen, war das Spiel entschieden. „Wir sind nicht ins Rollen gekommen und haben in der Deckung keine Bindung gefunden“, analysierte Grüppenbührens Coach Schwab nach der Partie.

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