Findorffer Schachtag erforderte höchste Konzentration

Schwerstarbeit für Schachspieler

Findorff. Zwölf Stunden Schach am Stück verlangte auch den erfahrensten der 30 Teilnehmer beim Findorffer Schachtag einiges ab. Im Vereinshaus in der Hemmstraße hatten die Schachfans Schwerarbeit geleistet: Nach Spielstärke auf sieben Spielklassen aufgeteilt, mussten die Starter in den sechs oberen Gruppen je drei Partien bewältigen.
15.08.2019, 00:00
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Von Rainer Jüttner
Schwerstarbeit für Schachspieler

(Turniersaal) 30 Spieler ganz unterschiedlicher Spielstärke leisteten einen ganzen Tag lang Schwerstarbeit

Karsten Ohl, frei

Findorff. Zwölf Stunden Schach am Stück verlangte auch den erfahrensten der 30 Teilnehmer beim Findorffer Schachtag einiges ab. Im Vereinshaus in der Hemmstraße hatten die Schachfans Schwerarbeit geleistet: Nach Spielstärke auf sieben Spielklassen aufgeteilt, mussten die Starter in den sechs oberen Gruppen je drei Partien bewältigen. Und die dauerten pro Spieler im Schnitt jeweils etwa 90 Minuten. „Dafür war höchste Konzentration erforderlich, und die Erholungsphase zwischen den Spielen war nur kurz“, fasste der Initiator der Veranstaltung, Malte Hentrop, den Ablauf zusammen. Hentrop ist zugleich Turnierleiter bei den gastgebenden Findorffer Schachfreunden.

Am Ende war in der spielstärksten Gruppe der Starter mit dem längsten Anreiseweg ganz vorne. Mattis Trätmar vom SC Porta Westfalica gewann alle drei Partien, darunter auch das Spiel gegen den Favoriten Karsten Bertram vom Hagener SV, der weit unter seinen Möglichkeiten blieb und überraschend sämtliche Spiele in der Meistergruppe verlor. Dazwischen landeten mit jeweils zwei Siegen und einer Niederlage Gerald Jung (Werder Bremen) und Sören Evering (SC Papenburg)

In der zweitstärksten Gruppe holte Uwe Körber für die Findorffer SF die Kastanien aus dem Feuer. Obwohl nach der Papierform schwächster Starter in der B-Gruppe ließ Körber nur Michael Henkemeier vom SC Werther mit einem Remis davonkommen. Auch Henkemeier blieb als Zweiter ungeschlagen, schaffte aber nur einen Sieg.

Die weiteren Gruppensieger, C-Klasse: Slavko Krneta (FG Wohle), D-Klasse; Nils Beyer (TG Wehlweiden); E-Klasse: Maik Maul (Hagener SV); F:-Klasse: Partick Schulz (Stotel/Lokstedt); G-Klasse: Macel Niemann (SK Lehrte).

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