Deutsche Jahrgangsmeisterschaften Seele knackt alte Bestzeit

Als grandios können die Leistungen des Blumenthaler Schwimmers Jonathan Seele (Jahrgang 2001) bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) bezeichnet werden.
05.06.2018, 15:58
Lesedauer: 2 Min
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Von Martin Prigge

Bremen-Nord. Als grandios können die Leistungen des Blumenthaler Schwimmers Jonathan Seele (Jahrgang 2001) bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) bezeichnet werden. Nachdem der Athlet des Blumenthaler TV (wie berichtet) über 100 Meter Freistil in 53,41 Sekunden einen neuen Nordbremer Kreisrekord aufgestellt hatte, unterbot er auch über die 50-Meter-Distanz die Bestmarke. Seele knackte die alte Zeit von Daniel Prigge (24,92/SG Aumund-Vegesack) aus dem März 2017 und landete in starken 24,53 Sekunden in Berlin auf dem hervorragenden elften Platz, nur knapp verfehlte er die Top 10. „Jonathan zeigte sich in bester Verfassung“, lobte BTV-Trainer Uwe Hilbrands.

Neben Seele hatte die BTV-Schwimmerin Jennifer-Ruth Proske (2005) in der Hauptstadt ihr DJM-Debüt gegeben. Dem gelungenen, aber nervösen ersten Start über 100 Meter Freistil (1:04,46 Minuten/47.) ließ die Blumenthalerin über 50 Meter Freistil in neuer Bestzeit von 28,97 Sekunden eine souveränere Leistung folgen, wofür sie mit Platz 26 belohnt wurde. „Drei von vier Starts mit Bestzeiten, zweimal in den Top 20, also ist alles im grünen Bereich. Das waren richtig gute Meisterschaften“, zeigte sich Uwe Hilbrands vollauf zufrieden.

Aufseiten der SG Aumund-Vegesack herrschte ebenfalls höchste Zufriedenheit. Immerhin beendete der Vegesacker Klub mit der erfolgreichen DJM-Teilnahme seines Schwimm-Quartetts die qualitativ erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Nachdem Kei Hobbiebrunken (2000) über 100 Meter Freistil (54,85/34.) und 50 Meter Schmetterling (27,23/30.) hatte überzeugen und eine richtig gute Saison abschließen können, und auch SAV-Brustspezialist Jan Diercks (2000) über die 50-Meter-Distanz nach etwas zögerlichem Start dennoch schnelle 31,68 Sekunden (21. Platz) hatte notieren dürfen, stand für Joshua Kasper (2001) nach den 100 Meter Freistil (54,99/35.) noch die 50-Meter-Strecke an.

Joshua Kasper zeigte auch hier eine Bestleistung und lieferte in 24,88 Sekunden eine „Bombenbestzeit“, wie sie sein Trainer Harald Schützek nannte, ab. Kasper landete auf einem stolzen 16. Rang. Ihr DJM-Debüt feierte zudem die Vegesackerin Eske Beninga (2004). Überraschend hatte sie sich für die 50 Meter Rücken qualifiziert, was einer ohnehin schon erfolgreichen Saison der SAV-Athletin die Krone aufsetzte.

Aus Nervosität gelang Eske Beninga über den Rückensprint nur ein verzögerter Anschlag, aber die Zeit von 33,77 Sekunden bescherte ihr in Berlin den 37. Platz. „Toll gemacht für den ersten DJM-Start“, gratulierte SAV-Trainer Harald Schützek. Der schwimmerische Wettkampfhöhepunkt in der Bundeshauptstadt bewies einmal mehr, welches Potenzial in den Talentschmieden der beiden Nordklubs schlummert, die so wohl auch in Zukunft weiter für namhafte Ergebnisse und Erfolge sorgen werden.

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