TuS-Junioren unterliegen mit 1:4 Sekundenschlaf mit bösen Folgen

Delmenhorst. 'Sekundenschlaf' nannte Trainer Oliver Kluth das, was in erster Linie dafür verantwortlich war, dass die A-Junioren des TuS Heidkrug in der Fußball-Niedersachsenliga bei Mitaufsteiger FT Braunschweig mit 1:4 (0:2) verloren. 'Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft, haben in den entscheidenden Situationen aber einfach gepennt', fasste Oliver Kluth die 90 Minuten zusammen.
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Von Oliver Meibohm

Delmenhorst. 'Sekundenschlaf' nannte Trainer Oliver Kluth das, was in erster Linie dafür verantwortlich war, dass die A-Junioren des TuS Heidkrug in der Fußball-Niedersachsenliga bei Mitaufsteiger FT Braunschweig mit 1:4 (0:2) verloren. 'Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft, haben in den entscheidenden Situationen aber einfach gepennt', fasste Oliver Kluth die 90 Minuten zusammen.

Den ersten Blackout leisteten die Delmenhorster sich bereits nach 240 Sekunden. Denn nach einem katastrophalen Rückpass aus dem Mittelfeld hatte FT-Torjäger Daniel Leupold keine Mühe, zum 1:0 für die Braunschweiger einzuschieben. Aussetzer Nummer zwei folgte exakt 20 Minuten später. Nach einem Foul an Alfred Achmus zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt, doch Fabian Borrmann zeigte Nerven und scheiterte am gegnerischen Torhüter. Das war für die Heidkruger bereits der dritte verschossene Strafstoß in dieser Saison. Kurz vor der Pause waren die Gäste dann nicht in der Lage, trotz einer 4:2-Überzahl den Ball zu klären und gerieten mit 0:2 in Rückstand. 'Das war wirklich ärgerlich', sagte Kluth.

Hoffnung keimte auf, als die Delmenhorster ihren zweiten Foulelfmeter durch Kapitän 'Paule' Kahlert nach Vergehen an André Tüsselmann zum Anschlusstreffer nutzten (61.). Doch eine Viertelstunde später leistete die Heidkruger Abwehr sich erneut einen Sekundenschlaf, als sie sich durch einen Eckball auf den kurzen Pfosten überraschen ließ - 1:3. 'Danach haben wir hinten aufgemacht und uns noch einen Konter eingefangen', berichtete der TuS-Trainer, der einigen guten Chancen seines Teams nachtrauerte: 'Einen Punkt hätten wir verdient gehabt.' Vor allem nach der Pause, als drei neue Spieler für frischen Wind sorgten, sei eine Wende durchaus möglich gewesen.

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