Handball: Weibliche A-Jugend der HSG Delmenhorst schafft den Sprung in die Oberliga Nordsee Selbst der Trainer ist überrascht

Delmenhorst. Für den Handball-Nachwuchs standen die zweiten Runden der Oberliga-Qualifikation für die älteren Jahrgänge sowie die erste Runde der Landesliga-Qualifikation der weiblichen C-Jugend auf dem Programm. Dabei qualifizierte sich überraschend die weibliche A-Jugend der HSG Delmenhorst für die Oberliga Nordsee, während die höher gehandelte weibliche B-Jugend der Spielgemeinschaft aufgrund des zweiten Platzes noch in die dritte Runde muss. Ausgeschieden hingegen ist die weibliche C-Jugend der Delmestädter, die trotz Heimrechts nur den letzten Platz in ihrer Gruppe belegte.
27.05.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Gunnar Schäfer

Delmenhorst. Für den Handball-Nachwuchs standen die zweiten Runden der Oberliga-Qualifikation für die älteren Jahrgänge sowie die erste Runde der Landesliga-Qualifikation der weiblichen C-Jugend auf dem Programm. Dabei qualifizierte sich überraschend die weibliche A-Jugend der HSG Delmenhorst für die Oberliga Nordsee, während die höher gehandelte weibliche B-Jugend der Spielgemeinschaft aufgrund des zweiten Platzes noch in die dritte Runde muss. Ausgeschieden hingegen ist die weibliche C-Jugend der Delmestädter, die trotz Heimrechts nur den letzten Platz in ihrer Gruppe belegte.

In einer Gruppe, in der fast jeder jeden schlagen konnte, musste die neu formierte A-Jugend von Trainer Volker Gallmann bis zum Ende des Turniers bangen, bis die endgültigen Platzierungen feststanden. Erst auch durch die Schützenhilfe des VfL Stade qualifizierte sich die HSG letztendlich für die Oberliga.

Im Auftaktspiel sorgte die Gallmann-Sieben mit einem knappen 10:9 (5:7)-Erfolg über Stade für eine faustdicke Überraschung. Dieser Sieg konnte erst in der Schlussphase unter Dach und Fach gebracht werden. Die Delmenhorsterinnen legten im zweiten Turnierspiel nicht nach und verloren gegen die HSG Bützfleth/Drochtersen mit 6:10 (4:5), weil zu viele Chancen liegen gelassen wurden. Im Aufeinandertreffen mit der HSG Varel konnte sich das Team bereits zur Pause mit 7:4 absetzten. Auch im zweiten Durchgang wurde konzentriert weiter gespielt, und so stand es am Ende 10:7 für die Spielgemeinschaft. Im letzten Spiel wurden dem ATSV Habenhausen beim 16:6 (8:2)-Sieg deutlich die Grenzen aufgezeigt. Danach begann das bange Warten, bevor durch den Stader 14:8-Erfolg über Bützfleth das Ticket zur Oberliga gebucht war. "Damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich hatte bei meiner neu formierten Mannschaft eigentlich mit der Landesliga geliebäugelt. Nun freue ich mich auf ein lehrreiches Jahr in der

Oberliga", so Volker Gallmann.

Die ebenfalls von Gallmann betreute weibliche B-Jugend fuhr mit großen Personalsorgen nach Jever. Denn drei Spielerinnen konnten die Reise erst gar nicht antreten, und während des Turniers waren auch noch Verletzte zu beklagen. Trotzdem holte die HSG-Sieben gegen Stade ein 8:8 (4:5)-Unentschieden. Im zweiten Spiel gegen Gastgeber HG Jever/Schortens kamen die Mädchen nicht in Tritt und verloren deutlich mit 8:15 (4:9). Nun musste im letzten Spiel gegen GW Mühlen ein Sieg her, um die letzte Runde zu erreichen. Die wenigen Spielerinnen, die Gallmann zur Verfügung standen, gaben noch einmal alles und holten einen 16:8 (8:5)-Erfolg, obwohl Melina Helfrich und Lara Winkelmann sich über die komplette zweite Halbzeit einer Manndeckung erfreuten. Am Ende belegte die Mannschaft Rang zwei in dieser Gruppe und hat an diesem Wochenende in einer Sechser-Gruppe noch die Möglichkeit in die Oberliga aufzusteigen.

Nichts zu holen gab es für die neu formierte weibliche C-Jugend von Trainerin Nicole Barkemeyer in der Aufstiegsrunde zur Landesliga, der höchsten Spielklasse für diese Altersstufe. Das Team verlor jeweils deutlich gegen den VfL Oldenburg (3:14), den TV Dinklage (4:16), den SW Osterfeine (11:18) und den TuS Cäciliengroden (9:18). Die Mädchen ließen nach den ersten beiden Negativerlebnissen gegen Oldenburg und Dinklage etwas die Köpfe hängen und konnten so gegen Osterfeine und Cäciliengroden nicht mehr mithalten. "Wir sind nicht soweit, um in der Landesliga zu spielen, obwohl das Team Potenzial hat", so Nicole Barkemeyer.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+