Handball Landesklasse Männer

SG Achim-Baden III reicht Rote Laterne an Sottrum weiter

Die SG Achim/Baden III ist die Rote Laterne losgeworden. Sie übergab sie an den TV Sottrum nach dem Sieg im direkten Duell. Der TSV Daverden II musste derweil eine Niederlage verbuchen.
02.12.2019, 17:26
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SG Achim-Baden III reicht Rote Laterne an Sottrum weiter
Von Patrick Hilmes
SG Achim-Baden III reicht Rote Laterne an Sottrum weiter

Siebenmal trat Tim Borm, Rückraumakteur der SG Achim/Baden III, gegen Sottrum zum Siebenmeter an und jedes Mal drehte er jubelnd ab.

Björn Hake

Daverden/Sottrum. Die SG Achim/Baden III ist nicht mehr Träger der Roten Laterne in der Handball-Landesklasse. Die Truppe um Rückraumspieler Tim Borm tauschte mit dem TV Sottrum, den sie im direkten Duell bezwang, die Plätze. Der TSV Daverden II verlor derweil seine Partie gegen den direkten Tabellennachbarn SG Arbergen-Mahndorf II.

TV Sottrum - SG Achim/Baden III 29:32 (15:16): Aufgrund personeller Schwierigkeiten hatte Tim Borm nicht unbedingt mit einem Sieg seiner SG gerechnet. Immerhin hatte er einige Ausfälle zu verzeichnen, mit David Noltemeyer nur einen nominellen Außenspieler zur Verfügung und musste mit drei A-Jugendlichen, dem Teammanager der Ersten Cord Katz sowie Moritz Schlebusch aus der Zweiten die Truppe wieder auffüllen. Doch die zusammengewürfelte Mannschaft bestand beim TVS. Zu Beginn fielen beide Teams noch durch arge Probleme im Defensivbereich auf, wie Tim Borm erzählte. „Das spiegelt auch den hohen Halbzeitstand wider.“

Nach der Pause sollte es den Gastgebern nicht mehr gelingen, in Führung zu gehen, obwohl der Abstand stetig ein geringer war. „Wir hatten zu wenig Tempo im Spiel, der Angriff war nicht schlagfertig genug“, bemängelte Sottrums Coach Götz Siegmeyer. Borm freute sich hingegen, „dass wir das im Gegensatz zu den vorherigen Wochen endlich mal clever runtergespielt haben“. Zudem hob Borm auch seine eigene Siebenmeter-Statistik hervor: „Eigenlob stinkt ja immer, aber sieben von sieben ist nicht so schlecht“, gab er schmunzelnd zu Protokoll.

TSV Daverden II - SG Arbergen-Mahndorf II 22:29 (10:13): Beim ersten Blick auf das Resultat könnte darauf geschlossen werden, dass die Daverdener Defensive der SG-Offensive nicht gewachsen war. Doch das täuscht, wie TSV-Coach Gerd Meyer versicherte. „Unser Angriff war durch die Bank schlecht. Wir haben gut 60-mal aufs Tor geworfen, da sind 22 Tore einfach zu wenig“, haderte Meyer. Dabei war zu Beginn genau das Gegenteil der Fall. Daverden benötigte vier Würfe für die 4:0-Führung. „Das war vielleicht das Problem, das sich die Jungs dann zu sicher waren.“ Fortan schloss der TSV seine Angriffe zu früh ab, musste gegen Ende die Deckung öffnen und kassierte eine noch deutlichere Pleite.

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