Handball SG Achim/Baden kassiert Niederlage

Achim. Die SG Achim/Baden verliert beim Drittliga-Spitzenteam SV Henstedt-Ulzburg mit 26:34 und der Torwart Blum ist bester Spieler. Die Achimer haben nur ein Sieg aus den vergangenen neun Spielen geholt.
04.12.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Achim. Beim Drittliga-Spitzenteam SV Henstedt-Ulzburg kamen die Handballer der SG Achim/Baden um die erwartete Niederlage nicht herum. Nach dem 34:26 (16:10) für den nunmehr auf Platz vier vorgerückten Sportverein im schleswig-holsteinischen Kreis Segeberg müssen die Neulinge aus dem Kreis Verden auf ein Erfolgserlebnis an den kommenden Wochenenden gegen den TSV Altenholz oder beim DHK Flensborg hoffen, um die lange Durststrecke (nur ein Sieg in den vergangenen neun Spielen) noch in diesem Jahr zu beenden.Irek Faciejew, Trainer der Spielgemeinschaft, war da aber nach den gestrigen Eindrücken schon ein wenig zuversichtlicher als nach der jüngsten Heimniederlage gegen den SV Beckdorf. "Das war ganz klar ein Schritt nach vorne. Vor allem in der Abwehr haben wir richtig gut gespielt!" Keinen geringen Anteil daran hatte Marco Blum. Der frühere Torwart des ATSV Habenhausen, bei der SG Neuzugang und Mannschaftssenior, ging nach zehn Minuten für den keineswegs schwachen Arne von Seelen zwischen die Pfosten und bot, so sein Trainer, "40 Minuten lang eine überragende Leistung".

Trotzdem war es für Faciejew der SG Achim/Baden gestern "absolut nicht möglich", den SV Henstedt-Ulzburg zu schlagen. "Das haben wir vorher gewusst, aber wir haben uns unter diesen Voraussetzungen sehr gut verkauft." Den vom Ergebnis abzuleitenden Unterschied zwischen den beiden Mannschaften machte eine etwa zehnminütige Phase in der ersten Halbzeit aus, in der die Gastgeber ihren knappen Vorsprung von 6:4 auf ein 13:6 ausdehnten. In diesem Spielabschnitt unterliefen den Achimern diverse technische Fehler, die von dem sehr schnell auf Angriff umschaltenden SV Henstedt-Ulzburg konsequent ausgenutzt wurden. Nach der Pause versuchten die Gäste mit einigem Erfolg, den entstandenen Schaden zu begrenzen, gaben dem Gegner Rätsel auf und verkürzten den Spielstand sogar auf 20:19, sodass sich der Trainer der Heimmannschaft, Tobias Skerka, veranlasst sah, die Grüne Karte fürs Team-Timeout zu ziehen.

Danach lief es wieder wie vom Favoriten gewünscht, und nach dem 25:19 war das Match gelaufen. Faciejew ließ im Angriff streckenweise mit zwei Kreisläufern spielen und schöpfte alle personellen Ressourcen aus. In der Offensive überzeugte neben Tobias Freese (erste Halbzeit) vor allem Mittelmann Florian Block-Osmers.

SG Achim/Baden:Blum (10. bis 40.), von Seelen; Block-Osmers (3), Doormann (2), Katz, Xhafolli, Freese (6), Denker (5/4), Schanthöfer (4), Meier (2), Balke (2), Zschorlich (2), Schierenbeck, Katz.

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