Kulesha-Elf lässt den Gastgeber ESC Geestemünde keine Chance / Den frühen Anstoßtermin gut weggesteckt SG Aumund-Vegesack rehabiliert sich

Vegesack. Der Fußball-Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack wollte sich unbedingt rehabilitieren.
22.08.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell

Vegesack. Der Fußball-Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack wollte sich unbedingt rehabilitieren. Nach der unglücklichen 3:4-Heimniederlage zuletzt gegen TuS Schwachhausen waren die Nordbremer sehr motiviert, um am dritten Spieltag den zweiten Saisonsieg einzutüten. Das schafften die Mannen um Trainer Marcel Kulesha trotz des frühen Anstoßtermins (11 Uhr) in souveräner Manier.

Beim Gastspiel gegen den ESC Geestemünde fuhr das Nordlicht so einen verdienten 5:0 (1:0)-Auswärtssieg ein. Gegen die kampf- und kopfballstarken Seestädter, die bisher erst einen Punkt einsackten, musste sich das SAV-Team aber bis zur 26. Minute gedulden, bis sie jubelten konnten.

Jannis Kurkiewicz überlistete den ESC-Schlussmann Hannes Krüger, der anschließend aber bis zum Halbzeitpfiff seinen Kasten sauber halten konnte. Das Nordlicht hatte sich bereits um 8 Uhr zu einem gemeinsamen Frühstück getroffen. „Das haben wir gemacht, um rechtzeitig in den Rhythmus zu kommen. So hatten wir mit der Uhrzeit eigentlich wenig Probleme“, meinte Marcel Kulesha. Die Gäste fanden gut ins Spiel und erspielten sich zwei gute Einschussmöglichkeiten, um in Führung zu gehen.

Firas Tayari und Jannis Kurkiewicz trafen jeweils nur das Aluminium. Nach der verdienten 1:0-Führung verpassten die Vegesacker aber den Vorsprung vor der Halbzeit auszubauen. Dies bemängelte der SAV-Coach Kulesha nach dem Schlusspfiff. Zufrieden war er mit dem Passspiel und dem guten Positionsspiel. Insgesamt hatte das siegreiche Team in dieser Begegnung sehr viel Ballbesitz und ließ kaum nennenswerte Chancen der Bremerhavener zu.

In dem zweiten Abschnitt half dann in Sachen Vorentscheidung auch der Gastgeber ganz kräftig mit. Dem Abwehrspieler Tim Grundmann unterlief in der 50. Minute ein Eigentor. Nach Aussage von Trainer Marcel Kulesha hatte aber auch in dieser Szene der SAV-Akteur Abdullah Basdas großen Anteil, dass das Spielgerät über die Torlinie ging.

Ohne die gesperrten Pascal Krombholz und Clinton McMensah ließen die Vegesacker auf dem Bremerhavener Rasenplatz dann im Anschluss nicht mehr viel anbrennen. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung erhöhte der Rückkehrer Matthias Märtens in der 57. Minute auf 3:0.

Abduallah Basdas konnte sich dann vier Minuten später aber auch noch in die Torjägerliste eintragen. Mit seinem zweiten Treffer erzielte letztlich Jannis Kurkiewicz unmittelbar vor dem Abpfiff den 5:0-Endstand. „Nach vorne war es von uns ein sehr gutes Spiel. Nach der 4:0-Führung haben wir dann etwas den Druck rausgenommen“, berichtete Kulesha. Wichtig war für den Vegesacker Trainer, dass sich keiner seiner Spieler verletzt hat und seine Mannschaft kein Gegentor kassierte. Zudem patzten die Konkurrenten Schwachhausen und Brinkum.

„Das hat nun die Niederlage gegen TuS Schwachhausen wieder gerade gerückt.Mit dem bisherigen Abschneiden können wir also zufrieden sein“ (Marcel Kulesha). So können die Vegesacker Akteure sich nun bereits auf das nächste Heimspiel konzentrieren. Am Sonnabend gastiert der SV Werder Bremen III im Vegesacker Stadion (Anpfiff 15 Uhr).

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