Landesliga-Handballerinnen kassieren 29:40 gegen Horneburg SG Findorff im Abstiegskampf

Als die Landesliga-Handballerinnen der SG Findorff in der neunten Minute bereits mit 1:7 zurück lagen, schwante selbst den größten Optimisten Böses. Sie sollten recht behalten.
30.01.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von RAINER JÜTTNER Findorff.

Als die Landesliga-Handballerinnen der SG Findorff in der neunten Minute bereits mit 1:7 zurück lagen, schwante selbst den größten Optimisten Böses. Sie sollten recht behalten. Mit 29:40 wurden die Findorfferinnen vom VfL Horneburg regelrecht aus der eigenen Halle geschossen – die SG steckt mitten drin im Abstiegskampf.

Lediglich eine knappe Viertelstunde lang zeigten die Gastgeberinnen, was sie können. Sie kämpften, sie rannten und machten Lücken auf. Sie schossen aus allen Rohren. Es machte Spaß zuzusehen. Die SG Findorff um Bohlmann, Lenkeit, Wahner, Schmidt, de Haan und Steggewentz erarbeitete ein Tor nach dem anderen. Doch diese Phase währte nur von der 39. bis zur 53. Minute. Davor war nichts und danach wurde es wieder deutlich schwächer.

Gegen den Tabellennachbarn unterstrichen die erfahrenen SG Findorfferinnen, dass sie zurzeit einfach nicht gut drauf sind. In der Abwehr wurde geschlafen. Da wurde nur hinterher gesehen, aber nicht hinterher gelaufen. Das Halbzeitergebnis von 9:20 sprach Bände. Hinten löcherig und vorne unvermögend. Über den Spielverlauf wurde der Ball alleine 17 Mal an das Metallgehäuse gedroschen. Zwischen beiden Mannschaften lag ein deutlicher Klassenunterschied.

Chrissi Schmidt hingegen warf sich den ganzen Frust aus dem Leib. Zwei Siebenmeter und zehn erfolgreiche Brachial-Kernwürfe aus der zweiten Reihe gelangen ihr. Und Maren Wahner war da, traf immer wieder überlegt von rechts außen. Sie sah sich an, wo die Torfrau stand, warf nicht nur blind Richtung Tor. Zumindest konnten sich alle Feldspielerinnen in die Findorffer Torschützenliste eintragen. Aber es war dabei wenig Überlegung im Spiel.

Dann kamen die starken Minuten in der zweiten Hälfte. Trainer Thomas Reinberg wechselte nicht mehr aus und der Horneburger Vorsprung von elf Toren konnte auf vier Treffer reduziert werden. Dann fiel die SG verausgabt wieder in ihren mentalen Sumpf. Horneburg setzte sich vom 28:35 bis zum Endstand von 29:40 ab. Findorff ist im Abstiegskampf angekommen.

SG Findorff: Karametovic, Spreckels; Schmidt (12/2), Wahner (6), de Haan (2), Bartels, Bohlmann, Hartung, Konusch, Lenkeit, Sponholz, Steggewentz, Wencelides, Wolf (alle je 1).

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