Handball-Oberliga

Sibahi sichert den Punkt

Die SG Achim/Baden erkämpft sich bei der HSG Barnstorf/Diepholz noch einen Punkt. Allerdings muss die SG bis zum Ende des Jahres auf Steffen Fastenau verzichten.
01.12.2019, 14:41
Lesedauer: 1 Min
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Sibahi sichert den Punkt
Von Florian Cordes
Sibahi sichert den Punkt

Mohamed Sibahi setzte den Schlusspunkt und sicherte der SG noch ein Remis.

Hake

Der Glauben, auch in einem fast verlorenen Spiel noch etwas holen zu können, sollte niemals verloren gehen. Das haben die Oberliga-Handballer der SG Achim/Baden am Sonnabend bewiesen. Sechs Minuten vor Abpfiff lagen die Gäste bei der HSG Barnstorf/Diepholz bereits mit fünf Toren im Rückstand. Doch sie sollten nach einer fulminanten Aufholjagd noch belohnt werden. Die Partie sollte doch noch unentschieden enden: Die beiden Teams trennten sich 19:19 (8:8). Die abstiegsbedrohten Achimer holten durch das Remis ihren dritten Punkt der Saison.

Als in Diepholz noch sieben Sekunden auf der Uhr waren, führten die Gastgeber noch mit einem Treffer. Doch Achims Mittelmann Mohamed Sibahi hatte noch nicht genug. Er traf zu diesem Zeitpunkt zum 19:19. Die Achimer hatten tatsächlich ein eigentlich schon verlorenes Spiel doch noch positiv beendet. „Das ist auf jeden Fall ein gewonnener Punkt für uns“, freute sich SG-Coach Tobias Naumann. „Die Jungs haben bis zum Schluss an sich geglaubt.“ Diese Eigenschaft sei auch durch den ersten Saisonsieg aus der Vorwoche gegen Elsfleth freigesetzt worden.

Der Jubel über das Remis gegen die HSG war zwar groß, allerdings war er auch getrübt. Denn für den Rest des Jahres muss die SG auf Steffen Fastenau verzichten. Der Rückraumspieler stieß früh mit einem Gegenspieler zusammen und zog sich einen Nasenbeinbruch zu. „Das ist für uns natürlich ein großer Rückschlag“, bedauerte Naumann. Seine Sieben muss aus den drei letzten Spielen des Jahres 2019 nun ohne den Rechtshänder noch möglichst viele Punkte holen. Zeigt der Tabellenletzte weiterhin einen solch großen Willen wie in Diepholz, sollten weitere Erfolgserlebnisse nicht ausgeschlossen werden.

Spielerisch sei am Sonnabend jedoch auf beiden Seiten nicht alles gut gelaufen, meinte Naumann: „Man hat gemerkt, dass zwei Teams gegeneinander gespielt haben, die nicht gerade vor Sicherheit strotzen.“ Dennoch gelang es der HSG, sich eine 17:12-Führung zu erkämpfen (55.), die aber nicht zum Sieg reichen sollte. Die SG Achim/Baden hat nun alle Chancen, die Abstiegszone bis zum Jahresende zu verlassen.

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