Nach dem Schwimmen nur Neunter, beendet der Armsener den Maschsee-Triathlon als Viertplatzierter Siedlitzki rollt das Feld erneut von hinten auf

Verden. In einer sich dem Ende zuneigenden Triathlon-Saison ist beim Armsener Christian Siedlitzki (SG Findorff Bremen) von Müdigkeit nach wie vor keine Spur. In dem 600 Mann starken Starterfeld beim Maschsee-Wettkampf in Hannover belegte der Österreicher im Endklassement einen ausgezeichneten vierten Rang und wurde Altersklassenprimus. In der Kategorie M 45 hat er in dieser Saison sämtliche 14 Wettbewerbe siegreich beendet.
08.09.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Michael Schön

Verden. In einer sich dem Ende zuneigenden Triathlon-Saison ist beim Armsener Christian Siedlitzki (SG Findorff Bremen) von Müdigkeit nach wie vor keine Spur. In dem 600 Mann starken Starterfeld beim Maschsee-Wettkampf in Hannover belegte der Österreicher im Endklassement einen ausgezeichneten vierten Rang und wurde Altersklassenprimus. In der Kategorie M 45 hat er in dieser Saison sämtliche 14 Wettbewerbe siegreich beendet.

Der Start in der Leinestadt erfolgte in vier Wellen (Einzel- bzw. Staffelstarter). Aufgrund seiner Platzierungen aus dem Vorjahren startete Siedlitzki in der ersten Welle. Es musste ein Dreieckskurs im Maschsee geschwommen werden. Bereits nach genau sieben Minuten verließen die Junioren-Kaderathleten Ole Schomburg und Alexander Brennecke das Wasser, dicht gefolgt von Daniel Schmoll (7:08 Minuten). Bereits an neunter Stelle folgte Siedlitzki (8:34), zu dessen Stärken das Schwimmen nicht zählt.

Ein noch kurz vor dem Start einsetzender Regen sollte das Rennen zwar nicht behindern. Doch musste man, so Siedlitzki, auf dem etwa 200 Meter langen Kopfsteinpflasterabschnitt "höllisch aufpassen, um nicht zu stürzen". Die Radstrecke war für den öffentlichen Verkehr gesperrt und führte den Maschsee entlang. Es waren 17 Kilometer in zwei Schleifen zu absolvieren. Für Siedlitzki galt es seine gute Form der Vorwochen zu bestätigen, was gelang. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h und der fünftbesten Rad-Zeit konnte er Rückstand wett machen und als Sechster zum abschließenden Laufen wechseln, wo er mit der drittbesten Laufzeit schließlich noch zwei Plätze gut machen konnte. Seine Endzeit betrug 55:37 Minuten. Sieger wurde Daniel Schmoll (TUS Griesheim) in 53:08 Minuten, vor Sven Weber (TSV Bokeloh) in 53:45. und Julius Mumme (Trias Hildesheim) in 54:48.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+