Volleyball-Oberliga

Sieg und Niederlage

Der VfL Wildeshausen hat am Doppelspieltag in heimischer Halle drei Zähler eingesammelt. Das Team von Frank Gravel hat sich längst aller Abstiegssorgen entledigt, nach oben geht in der Tabelle auch nichts mehr.
18.02.2019, 15:32
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Von Gerhard Göldenitz
Sieg und Niederlage

Spielertrainer Frank Gravel ist hochzufrieden mit der Punkteausbeute des VfL Wildeshausen in der Oberliga.

INGO MÖLLERS

Wildeshausen. Mit einer Rumpfmannschaft haben die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen in eigener Halle einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen den TV Bremen-Walle 1875 eingefahren. Im anschließenden Duell mit Tabellennachbar TuS Bersenbrück fehlte die Kraft, um die 0:3-Niederlage verhindern zu können.

VfL Wildeshausen – TV Bremen-Walle 1875 3:0 (25:20, 25:10, 28:26). Gegen den Tabellenletzten aus Bremen hatten die Wildeshauser zunächst einen schwachen Start, sodass sie mit 0:4 in Rückstand gerieten. Nur langsam kamen sie zurück und wandelten nach großem Kampf den Rückstand in eine 8:5-Führung um. Im Anschluss zogen sie auf 18:11 davon, leisteten sich kurzfristig nochmal eine kleine Schwächephase, behielten am Ende aber die Oberhand und holten den ersten Satz.

Der zweite Abschnitt wurde zu einem Selbstläufer, weil der VfL einige Aufschlagserien verzeichnete und Bremen-Walle dem nichts entgegenzusetzen hatte. Nach leichtem Spiel fuhr die Truppe von Spielertrainer Frank Gravel ein deutliches 25:10 ein.

Bis zur Mitte des dritten Satzes schien der Sieg für Wildeshausen klar, ehe die Gäste auf 13:15 verkürzten. Die Gravel-Schützlinge behielten aber die Nerven und setzten sich mit druckvollen und platziert geschlagenen Angriffen auf 24:20 ab. Doch vier Matchbälle reichten zunächst nicht, weil der Gäste-Block zupackte. Plötzlich hatten die Bremer Satzball, der wiederum abgewehrt wurde. Es dauerte bis zum sechsten Matchball, ehe der klare 3:0-Sieg feststand.

VfL Wildeshausen – TuS Bersenbrück 0:3 (26:28, 20:25, 19:25). Im zweiten Spiel des Tages gegen Bersenbrück sahen die Zuschauer fast eine Kopie des letzten Satzes der ersten Begegnung – nur diesmal mit dem besseren Ende für die Gäste. Eine frühe Führung der Hausherren glichen die Gäste aus. Bis zum 21:21 entwickelte sich ein ansehnlicher Schlagabtausch, ehe der VfL scheinbar vorentscheidend mit 24:21 in Front ging. Nach etwas Pech im Block passte zweimal die Abstimmung in der Annahme nicht. Bersenbrück glich aus, wehrte noch zwei weitere Satzbälle ab und profitierte dann von der sehr kleinlichen Regelauslegung des Schiedsgerichtes. Den anschließenden Satzball verwandelten die Gäste, was für den Rest der Begegnung Wirkung im Lager des VfL Wildeshausen zeigte.

Bis zum 15:15 war der zweite Abschnitt ausgeglichen, ehe eine schwimmende Annahme die Hausherren mit 17:22 in Rückstand brachte. Der Satz war danach weg und auch im dritten Durchgang konnten die Gastgeber nicht mehr gegenhalten. Da fehlte etwas die Kraft im Team, das mit nur acht Spielern ordentlich Körner gelassen hatte.

Mit jetzt 25 Punkten befindet sich das Team von Frank Gravel im Niemandsland der Tabelle. „Sowohl nach oben als auch nach unten geht nicht mehr viel. Mit diesem kleinen Kader als Aufsteiger diesen Luxus genießen zu können, war aber vor der Saison nicht zu erwarten“, ist Gravel stolz auf das Erreichte und hofft, die letzten beiden Begegnungen gegen Hollern-Twielenfleth und Baden II noch gut über die Bühne zu bekommen.

VfL Wildeshausen: Marco Backhus, Maik Backhus, Gravel, Schütte, Muhle, Dannemann, Mildes, Fortmann.

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