TSV Ottersberg: Starkes Debüt des kurzfristig verpflichteten Abwehrspielers / Mazan Moslehe der neue Stürmer? Siegel sammelt sofort Pluspunkte

Ottersberg. Die Oberliga-Fußballmannschaft des TSV Ottersberg ist am Freitagabend in Blitzturnier-Begegnungen mit dem OSC Bremerhaven (0:2) und dem VfB Oldenburg (0:0) ohne Torerfolg geblieben, dennoch betrachte Trainer Axel Sammrey den Auftritt beim SV Löhnhorst als eine lohnende Angelegenheit. Er sah ein starkes Debüt des am Tag zuvor verpflichteten Abwehrspielers Falk Siegel (wir berichteten) und bekam von dem mit einer Gastspiellizenz aufgelaufenen Stürmer Mazan Moslehe eine erstklassige Bewerbung vorgelegt.
25.07.2011, 05:00
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Von Ehrhard Müller

Ottersberg. Die Oberliga-Fußballmannschaft des TSV Ottersberg ist am Freitagabend in Blitzturnier-Begegnungen mit dem OSC Bremerhaven (0:2) und dem VfB Oldenburg (0:0) ohne Torerfolg geblieben, dennoch betrachte Trainer Axel Sammrey den Auftritt beim SV Löhnhorst als eine lohnende Angelegenheit. Er sah ein starkes Debüt des am Tag zuvor verpflichteten Abwehrspielers Falk Siegel (wir berichteten) und bekam von dem mit einer Gastspiellizenz aufgelaufenen Stürmer Mazan Moslehe eine erstklassige Bewerbung vorgelegt.

Mit den starken Vorstellungen der beiden Youngster tröstete Sammrey sich über das überraschende Ottersberger Vorrunden-Aus beim 2. Schmidt&Koch-Cup hinweg. Während der 18-jährige Ex-Werderaner Falk Siegel (A-Junioren-Regionalliga) gegen Bremerhaven als Innenverteidiger zum Einsatz kam, bildete der zwei Jahre ältere Moslehe (zuletzt Teutonia Uelzen) gegen Oldenburg zusammen mit Alexander Neumann ein auf Anhieb prächtig harmonierendes Sturm-Duo.

"Klappt es mit der Verpflichtung, wäre Mazan Moslehe eine absolute Verstärkung für uns", sprach Sammrey von einer überzeugenden Vorstellung des Angreifers, der vor seinem verletzungsbedingten und sechs Monate währenden Intermezzo beim Oberligisten Teutonia Uelzen in der Regionalliga-Mannschaft des Hamburger SV unter Vertrag gestanden hatte. Moslehe wie auch Neumann boten sich in der Ottersberger Begegnung mit dem VfB Oldenburg vielversprechende Tormöglichkeiten, mit der Verwertung jedoch haperte es bei beiden Stürmern. "Unser altes Leiden", nannte Sammrey das Manko, das dem TSV Ottersberg in Löhnhorst den Einzug in die Finalrunde kostete.

Gegen den OSC Bremerhaven dagegen war für den TSV Ottersberg eine verstärkte B-Elf mit einem Durchschnittsalter von 21,2 Jahren im Rennen (Sammrey: "Die Spieler, die schon etwas weiter sind, habe ich gegen Oldenburg aufgeboten"), aus der vor allem Falk Siegel herausragte. Lobte der Trainer den körperlich bereits robusten Youngster: "Er hat den Eindruck erweckt, als ob er schon seit Jahren dazugehört." Siegel ist vom TSV Ottersberg zu einem ungewöhnlich späten Zeitpunkt verpflichtet worden, doch seit Freitagabend ist Sammrey "richtig froh, dass wir ihn noch geholt haben". Der Ex-Werderaner eignet sich für verschiedene Abwehrpositionen und soll am Mittwochabend im Endspiel der Elsdorfer Pokalwochen auch noch als Außenverteidiger getestet werden.

Ibelherr bereits gesetzt

Damit würde Falk Siegel die Rolle übernehmen, die Oliver Dittmer im Ottersberger Aufeinandertreffen mit dem VfB Oldenburg bekleidete. Der zuletzt für den Rotenburger SV spielende 22-Jährige bestritt am Freitagabend bereits das vierte Testspiel für die Sammrey-Elf und trug beim 0:0 gegen den VfB Oldenburg im Teamwork mit Jair Baller, Mateusz Peek wie Marco Wahlers wesentlich zur Stabilität der Vierer-Abwehrkette bei. Ob er aber auch in den Punktspielen das Ottersberger Trikot tragen wird, hat Dittmer noch immer nicht entschieden. "Ich würde mich freuen, wenn er bleibt", stellte Sammrey fest, "hätte ich nicht den Eindruck, dass er sich bei uns wohl fühlt, würde ich ihn nicht so oft einsetzen. 'Olli' ist bereits voll integriert."

Sammrey würde Oliver Dittmer sogar einen Platz in der Startelf fürs erste Punktspiel gegen den VfL Osnabrück II zutrauen. Selbiges gilt für Mazan Moslehe. Der in Ottersberg vom Abwehr- zum Mittelfeldspieler umgepolte Johannes Ibelherr (zuletzt FC Oberneuland und Hannover 96 II) dagegen ist schon weiter. Ihn bezeichnet der Trainer vorzeitig als gesetzt.

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