Nordbremer Damenteams in der Handball-Kreisliga erfolgreich Siegen im Gleichtakt

Bremen-Nord. Es war ein erfolgreicher Spieltag in der Handball-Kreisliga der Frauen für die Vertreter aus dem Bremer Norden. Der SV Grambke-Oslebshausen II gewann mit 19:17 gegen VSK Osterholz-Scharmbeck, während die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II bei der SG Buntentor/Neustadt mit 22:14 die Oberhand behielt. Die HSG Lesum/St. Magnus siegte bei 1860 Bremen mit 15:14.
19.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Peter Lessmann

Bremen-Nord. Es war ein erfolgreicher Spieltag in der Handball-Kreisliga der Frauen für die Vertreter aus dem Bremer Norden. Der SV Grambke-Oslebshausen II gewann mit 19:17 gegen VSK Osterholz-Scharmbeck, während die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II bei der SG Buntentor/Neustadt mit 22:14 die Oberhand behielt. Die HSG Lesum/St. Magnus siegte bei 1860 Bremen mit 15:14.

SV Grambke-Oslebshausen II - VSK Osterholz-Scharmbeck 19:17 (12:6): Das Manko des SVGO war es, dass keine Rückraumspielerin zur Verfügung stand. So mussten die Spielerinnen um Trainerin Petra Theuerkauff, die die beruflich verhinderte Karina Sempf vertrat, für jeden Treffer arbeiten, um aus der Nähe ein Tor zu erzielen. Das gelang in der ersten Halbzeit recht gut. Nach 40 Minuten allerdings verlor die Mannschaft etwas den Faden. Beim Stand von 14:12 wurde es langsam eng.

In der entscheidenden Phase stand Ker-stin Grieme im Tor jedoch sehr sicher, sodass nach einem Zwischenspurt wieder vier Tore Vorsprung (17:13) herausgespielt waren und das Spiel noch erfolgreich über die Zeit gebracht wurde. "Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir ein gutes Spiel gemacht. Allerdings waren wir doch mehrfach recht unkonzentriert", bilanzierte Petra Theuerkauff.

SV Grambke-Oslebshausen II: Grieme, Stock; Kodanek (6), Antje Schmidt (1), Fröse (3), Macha, Gesa Schmidt (1), Acerra, Warwas (1), Rahtjen (1), Steinwedel, Tesch (6/5).

1860 Bremen - HSG Lesum/St. Magnus 14:15 (9:6): In der ersten Halbzeit blieben die Gäste weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und fanden nicht die richtige Einstellung zum Gegner. Das galt gleichermaßen für Angriff und Abwehr der Nordbremerinnen. Nach der Pausenansprache von HSG-Trainer Jörg Madsen wendete sich das Blatt, obwohl zunächst mehrfach nur Pfosten oder Latte getroffen wurde. Aus einer sicheren Deckung heraus wurden nun aber immer wieder Möglichkeiten herausgespielt - die dann auch genutzt wurden. "Wir haben noch zu unserem Spiel gefunden und auf Grund der Leistungssteigerung verdient gewonnen", kommentierte Madsen den schwer erkämpften Sieg.

HSG Lesum/St. Magnus: Kirmße, Kleinschmidt; Selle, Mattfeld (1), Ullrich (9:6), Stelljes (1), Tegge (1), Grote (1), Dwertmann (2), Scholten, Röhrs, Fleckenstein, Zweschper.

SG Buntentor/Neustadt - HSG Schwanewede/Neuenkirchen II 14:22 (7:13): Die "Schwäne" lagen schon 11:3 in Führung, als sie begannen, sich der ruhigen und einschläfernden Spielweise der Gastgeber anzupassen. Der Gegner spielte zwar nicht schlecht, baute aber auch keinen Druck auf die Abwehr der HSG auf. Die musste auf Torhüterin Gunda Lindemann verzichten, die sich beim Aufwärmen eine Verletzung zugezogen hatte. Nach dem Wechsel war es ein Spiel mit deutlichen Vorteilen für die Niedersächsinnen. "Wir erfüllten eine Pflichtaufgabe. Das Spiel musste gewonnen werden. Insgesamt aber haben wir 64 Versuche für unsere 22 Tore gebraucht. Diese Anzahl gibt Anlass zur Kritik", bilanzierte HSG-Coach Heiner Wenzel.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II: Lehmann, Lindemann (n.e.); Krenke (4), von Wieding (3/1), Marschollek (4), Petersen (7/3), Wilms (2), Wölke, Baumhöfer, Dennhardt (2/1).

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