Starke TVG-Prellballerinnen, Eiche-Männer auf Platz sieben

Silbermedaille gewonnen

Bremen-Nord. Überglücklich und positiv überrascht kehrten die Prellballerinnen des TV Grohn von den deutschen Seniorenmeisterschaften aus Fredenbeck zurück. Auf Silbermedaillen hatte das Team, das sich bei den „Norddeutschen“ noch mit Rang drei bei drei beteiligten Mannschaften in der Frauenklasse 40 zufriedengeben musste, nicht spekuliert.
10.05.2017, 00:00
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Von Sabine Lange
Silbermedaille gewonnen

Die Grohnerinnen Kristine Glinsky-­Hädrich, Susanne ­Korte, Sabine Voss, Ines ­Ahrens und Tinka Tiedje (von links) freuten sich über den zweiten Platz.

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Bremen-Nord. Überglücklich und positiv überrascht kehrten die Prellballerinnen des TV Grohn von den deutschen Seniorenmeisterschaften aus Fredenbeck zurück. Auf Silbermedaillen hatte das Team, das sich bei den „Norddeutschen“ noch mit Rang drei bei drei beteiligten Mannschaften in der Frauenklasse 40 zufriedengeben musste, nicht spekuliert.

Doch Kristine Glinsky-Hädrich, Susanne Korte, Sabine Voss und Tinka Tiedje präsentierten sich bei diesem Event hoch konzentriert und mussten nur zwei knappe Niederlagen gegen das Meisterteam des Gadderbaumer TV einstecken. Auch die Männer 40 des MTV Eiche Schönebeck hatten sich für die DM qualifiziert – sie landeten auf Rang sieben.

Sechs Teams waren bei den Frauen 40 gemeldet. Sie maßen sich in einer Vorrunde nach dem Modus „Jeder gegen jeden“. Die Schönebeckerinnen starteten mit dem Nachbarschaftsduell gegen die vermeintlich ­starke SG Arbergen-Mahndorf. Gegen die Stadtbremerinnen hatte der TV Grohn sowohl die Punktspiele in der Landesliga, als auch bei den norddeutschen Meisterschaften verloren. Dieses Mal jedoch drehte der TVG den Spieß um und setzte sich trotz eines anfänglichen Fünf-Bälle-Rückstandes mit 35:30 durch. „Wir haben uns in der kleinen Halle wohlgefühlt. Der Bodenbelag war gut, und es herrschte eine tolle Atmosphäre“, berichtete TVG-Spielerin Susanne Korte.

Nach diesem ersten wichtigen Sieg ­endete auch die zweite Partie gegen die unbequem agierende Barmer TG positiv (34:32) für den späteren Vizemeister. Es folgte nach einer längeren Pause das knappe 31:32 gegen den Gadderbaumer TV. Doch gegen die letzten beiden Gegner der Vorrunde, VfL Eintracht Hannover (34:25) und TV Berkenbaum (35:26), setzte sich Grohn deutlich durch. „Wir hatten ganz schnell zu unserer Linie gefunden“, erzählte Susanne Korte. Ihr Team hatte nach dem ersten Veranstaltungstag 8:2 Punkte auf dem Konto und sich damit direkt für das Halbfinale empfohlen.

Das Kreuzspiel bestritten sie tags darauf in der benachbarten Geestlandhalle erneut gegen die SG Arbergen-Mahndorf. „Dabei stellten wir unsere Taktik um. Der Hallenboden war sehr stumpf. Deshalb haben wir überwiegend hohe Bälle auf die Rückschlägerin gespielt. Das hat Christine Glinsky-Hädrich souverän erledigt“, teilte Susanne Korte mit. Mit einem 30:29-Erfolg war die Finalteilnahme realisiert.

Für das Duell um den Titel hatte sich der Gadderbaumer TV mit einem 35:25-Sieg qualifiziert. „Zu diesem Zeitpunkt waren wir toll aufeinander eingespielt“, verriet die Grohner Teamsprecherin. So entwickelte sich ein spannendes Endspiel, bei dem die Annahme auf beiden Feldhälften gut stand. Ausschlaggebend für den späteren 30:28-Sieg der Bielefelderinnen sei deren starke Rückschlägerin gewesen.

Eine Außenseiterrolle spielten die Schönebecker Prellballer, die mit Friedhelm Wolf, Bernd Tusche sowie Michael und Thorsten Tietje angetreten waren, in der Männer-Konkurrenz 40. In der Vorrunde erbeuteten sie lediglich einen Zähler beim 34:34 gegen den SV Kehlen. Niederlagen schlugen gegen den MTV Schladen (30:34), den Linden-Dahlhauser TV (32:34) und den TV Zeilhard (25:37) zu Buche. Mit Gruppenrang vier ging es ins Platzierungsduell um Rang sieben gegen den VfL Waiblingen. Nach einem harten Kräftemessen setzte sich Schönebeck in der Verlängerung durch (51:49).

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