Ganderkeseerin erreicht Platz vier in der S-Dressur Silvia Kuffner glänzt in Niedervieland unter Flutlicht

Landkreis Oldenburg·Bremen. Unter besonderen Bedingungen hat Dressurreiterin Silvia Kuffner vom RV Ganderkesee am Wochenende ihre Fähigkeiten bewiesen. Sie erreichte mit ihrem Pferd His Heini nach einer starken Leistung Platz vier in der unter Flutlicht ausgetragenen Dressurprüfung Klasse S, Intermediaire I, beim Reitturnier des RFC Niedervieland. Den Wettkampf gewann Sandra Frieling vom RV Aller-Weser vor Anja Rietbrock (RV Sottrum und Umgebung) und Daniela Sudholz (RV Aller-Weser). Neben Kuffner platzierten sich bei dem Turnier in der Nachbarschaft noch einige weitere Reiter aus dem Landkreis Oldenburg weit vorne.
04.07.2011, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Silvia Kuffner glänzt in Niedervieland unter Flutlicht
Von Christoph Bähr

Landkreis Oldenburg·Bremen. Unter besonderen Bedingungen hat Dressurreiterin Silvia Kuffner vom RV Ganderkesee am Wochenende ihre Fähigkeiten bewiesen. Sie erreichte mit ihrem Pferd His Heini nach einer starken Leistung Platz vier in der unter Flutlicht ausgetragenen Dressurprüfung Klasse S, Intermediaire I, beim Reitturnier des RFC Niedervieland. Den Wettkampf gewann Sandra Frieling vom RV Aller-Weser vor Anja Rietbrock (RV Sottrum und Umgebung) und Daniela Sudholz (RV Aller-Weser). Neben Kuffner platzierten sich bei dem Turnier in der Nachbarschaft noch einige weitere Reiter aus dem Landkreis Oldenburg weit vorne.

Stark präsentierte sich in Niedervieland etwa Tobias Jüchter vom RV Grüppenbühren. Mit Sir Toby gewann er die Springprüfung der Klasse L mit Stechen, die am Sonnabendabend ebenfalls unter Flutlicht stattfand. In einem L-Springen kam Jüchter mit Sir Toby zudem auf Platz zwei und in einem M-Springen auf Platz vier. Seine Vereinskollegin Sabrina Kroog belegte in diesem M-Springen Rang acht. In einem L-Springen schafften auch Torsten Hische (RV Ganderkesee) mit Lätitia als Vierter und Werner Hagstedt (RV Ganderkesee) mit Valentino als Sechster Platzierungen. Anna Jonker (RV Ganderkesee) gewann eine Springprüfung der Klasse A auf ihrem Pferd Llandovery. Hier platzierten sich auch Mirjam Maasoumy (RV Ganderkesee) mit Beautiful Mind auf Rang vier und Melissa Rüther (RV Grüppenbühren) mit Miss Mirabell auf Rang fünf. Den Sieg nur knapp verpasste der Ganderkeseer Jacek Neidrowski, der in einer Springprüfung der Klasse L mit dem Pferd Heidefee Platz zwei und mit Conny R Rang drei belegte. In

dieser Prüfung landete zudem Ann-Catrin Raschen vom RC Hude mit Lombardos auf Platz fünf. Gaby Hanenkamp (RV Ganderkesee) sicherte sich in einem M-Springen mit Limba de Luna den zweiten Platz.

Ebenfalls platzieren konnte sich Anthony Kelly vom RFV Schönemoor, der mit Faelzens Zarin im A-Springen Platz vier erreichte. Den gleichen Rang holte Hilke Steenken (RV Grüppenbühren) mit Cupido im A-Springen. Platzieren konnten sich aus der Region zudem in der Führzügelklasse Lina Tapken (RSV Schierbrok), die mit Trappatoni Vierte wurde, und Nora Herrmann (RV Ganderkesee), die mit Linoflaneur im E-Springen Platz vier und Platz sieben erreichte. Ronja Stempnewicz (RV Ganderkesee) holte mit Bruno in zwei E-Springen Rang zwei und elf. Tabea-Marie Meiners (RV Ganderkesee) schaffte es mit ihrem Pferd Heinrich auf Platz elf und neun in zwei Springprüfungen der Klasse E. Nina-Carlotta Meiners (RV Ganderkesee) belegte mit Splien Platz sechs und acht in zwei E-Springen.

Höhepunkt des Turniers war am Sonntag eine Springprüfung der Klasse M mit Siegerrunde. Diese gewann Gerd Sosath (Stedinger RFV Sturmvogel Berne) auf Cempinsky vor Arietta Sausmikat (RC Rosenbusch) auf Vesuv und Julia Müller-Rulfs (RC Tempo Ritterhude) auf Fabienne. Mit Hendrik van der Veer (Waldreitschule Dötlingen) mit seinem Pferd Leandra schaffte es hier immerhin ein Landkreis-Reiter auf Platz vier.

Ihren Start bei dem Turnier kurzfristig absagen musste die für den RFC Niedervieland reitende Delmenhorsterin Simone Kruse. Sie hatte sich bei ihrem Heimturnier gute Chancen in der S-Dressur unter Flutlicht ausgerechnet. Ein Krankheitsfall in der Familie kam jedoch dazwischen.

Ansonsten verlief das dreitägige Turnier ohne Zwischenfälle und ernsthafte Stürze. Sehr zufrieden zeigte sich daher Walter Kind, der Vorsitzende des RFC Niedervieland, gestern Abend nach Abschluss der Veranstaltung: "Es waren viele Besucher da. Und mindestens genauso wichtig: Die Nennungen wurden fast zu 100 Prozent erfüllt. Das heißt: Die Reiter kommen gerne zu uns." Auch das Wetter sei kein Problem gewesen, berichtete Kind. Das sogenannte Ebbe-Flut-System auf der Anlage in Niedervieland habe den Regen gut kompensiert. Kind hob besonders die Prüfungen unter Flutlicht hervor: "Das war ein tolles Flair, und die Pferde sind gut damit zurechtgekommen. Daher könnte man künftig mehr Prüfungen in die Nacht verlegen."

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