Der Ball ist im abgelaufenen Volleyball-Jahr nicht der Freund der Lesumer gewesen Sinnbildlich für die ganze Saison

Lesum. Auch am Abschluss-Spieltag der Volleyball-Verbandsliga 2 mussten die Herren des TSV Lesum-Burgdamm zwei Niederlagen hinnehmen. Nach dem 1:3 gegen TuS Zeven hatten die Nordbremer im Tiebreak gegen den VfL Maschen das Nachsehen.
30.03.2011, 05:00
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Sinnbildlich für die ganze Saison
Von Tobias Dohr

Lesum. Auch am Abschluss-Spieltag der Volleyball-Verbandsliga 2 mussten die Herren des TSV Lesum-Burgdamm zwei Niederlagen hinnehmen. Nach dem 1:3 gegen TuS Zeven hatten die Nordbremer im Tiebreak gegen den VfL Maschen das Nachsehen.

TSV Lesum-Burgdamm - TuS Zeven 1:3 (22:25, 25:19, 21:25, 22:25): Die Lesumer haderten ein wenig mit dem Schiedsgericht, "allerdings", merkte Lesums Spieler Pit Hankel hinterher ehrlich an "lag es in erster Linie natürlich an uns, dass wir das Spiel verloren haben." Wie so oft in dieser missratenen Saison waren es wieder die kurzen Schwächephasen, die den Lesumern das Genick brachen. Blieben diese einmal aus, war zu sehen, dass sie Nordbremer weiterhin mit jedem Team mithalten können. Zu sehen in Satz zwei, als die Hausherren den TuS Zeven mit 25:19 in Schach hielten. "Doch dann kommen auch gerne mal wieder diese Phasen, in denen wir sechs Punkte einfach so wegschenken", ärgerte sich Hankel. So wie in den Durchgängen drei und vier.

Lesum spielte konsequent mit Christian Kassebaum als Libero und zweitem Zuspieler. Diese Aufgabe übernahm Thomas Wichmann. Bis auf Jens Glaser waren beim Saisonfinale noch einmal alle Lesumer Akteure am Start.

TSV Lesum-Burgdamm - VfL Maschen 2:3 (18:25, 25:22, 20:25, 25:22, 13:15): Im letzten Saisonspiel trafen dann der Letzte (Lesum) und der Vorletzte (Maschen) aufeinander. Die Nordbremer hätten mit einem Sieg noch einen Rang in der Tabelle klettern können - doch auch das war den Volleyball-Oldies vom "Heidberg" nicht vergönnt. Dafür bekamen alle Akteure noch einmal ihre Einsatzzeiten. Selbst der lange verletzte Rainer Lückemeier feierte nach einigen Monaten sein Comeback. Auch TSV-Trainer Ralf Wottge war nach längerer Krankheit wieder am Start und nahm zu Beginn des zweiten Spiels personelle Umstellungen vor: Pit Hankel ging auf die Diagonale, Peter Spengemann in die Mitte und Thomas Wichmann auf die Außenposition. In Satz drei zeigten die Lesumer noch einmal ihr Kämpferherz, als sie sich trotz eines 13:24-Rückstandes bis auf 20:24 herankämpften.

Doch am Ende war es wieder das gleiche Bild: "Es war sinnbildlich, dass der Ball so oft genau zwischen zwei Spieler kam. Und entweder gingen beide hin oder gar keiner", sagte Hankel. Dennoch ließen es sich die Lesumer nicht nehmen, trotz 4:28-Saisonpunkten und Verbandsliga-Abstieg die Saison mit einer zünftigen Abschlussfeier im Lesumer Hof ausklingen zu lassen.

TSV Lesum-Burgdamm: Boerger, Hankel, Heinrich, Heitzhausen, Hoffmann, Kassebaum, Lückemeier, Spengemann, Wichmann, Richter, Bullwinkel, Hancke, Dahle.

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