Auch Herdzik muss sich beugen SKBN verliert Verfolgerduell

Bremen-Nord. Der Schachklub (SK) Bremen-Nord verlor das Verfolgerduell der Landesliga Nord beim SK Wildeshausen mit 3,5:4,5. Dabei standen auch die Youngster im Blickpunkt.
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Von Karsten Hollmann

Der Schachklub (SK) Bremen-Nord verlor das Verfolgerduell der Landesliga Nord beim SK Wildeshausen mit 3,5:4,5. Dabei standen auch die Youngster im Blickpunkt. Während der elfjährige Jan-Okke Rockmann mal wieder seinen Punkt für das SKBN-Team um Kapitän André Büscher holte, musste der drei Jahre ältere Matthias Herdzik bei seinem Ligadebüt Federn lassen. Nach einer Niederlage von Daniel Kimmich stand die Schlappe für den Gast bereits vorzeitig fest.

Auf Rockmann war auch diesmal wieder Verlass. „Jan-Okke brachte gleich zwei Bauernopfer, um Linien zu öffnen, und ließ seinem Gegner Thorsten Behrens keine Chance auf Rettung“, teilte der Mannschaftsführer der Gastformation, André Büscher, mit. Der Elfjährige war nach zweieinhalb Stunden als Erster fertig. „Davon hat sein Gegner alleine zwei Stunden verbraucht. Für mich war es klar die beste Partie des Tages“ (Büscher). Carsten Koch brachte den Gast am achten Brett sogar mit 2:0 in Führung. „Carstens Kontrahent Minh Duc Ngo ließ sich ohne Not einen Läufer fangen“, berichtete André Büscher. Die Erfolgsstory setzte sich aber nicht fort.

André Büscher selbst unterlief zu Beginn des Mittelspiels ein folgenschwerer Fehler. „Ich habe etwas übersehen und hatte später keine Chance mehr“, so Büscher. Sein Teamkollege Robert Kosak habe mal zur Abwechslung mit Schwarz gespielt, informierte Büscher. Er probierte es mit der Französischen Verteidigung gegen Enno Eschholz. „Allerdings stand sein Königsflügel schnell unter Druck. Letztlich konnte Roberts Gegner mit einem Läuferopfer den Angriff erfolgreich abschließen“, ließ André Büscher wissen – damit stand es 2:2.

Gerd Janusch kam am Spitzenbrett nicht über ein Remis gegen Wildeshausens talentierten Nachwuchsspieler Spartak Grigorian hinaus. „Gerd wollte wegen Zeitknappheit ein Weiterspielen nicht riskieren. Dabei hatte er für einen geopferten Bauern ausreichend Kompensation“, teilte André Büscher mit. Nach einer Niederlage von Matthias Herdzik geriet der Gast mit 2,5:3,5 ins Hintertreffen. „Sein Springer wurde im gegnerischen Lager gefangen“ (Büscher).

Bei Daniel Kimmich sah es lange Zeit ausgeglichen aus. „Doch statt des dringend benötigten Remis ging die Partie verloren, als Daniel seine Bauern am Damenflügel verlor“, so Büscher. Er vermutete Zeitnot als Grund für die Schlappe. Somit konnte Gerhard Lunkmoss als letzter Nordbremer nicht mehr für den Einstand sorgen.

Nach einer sehr ausgeglichenen Auseinandersetzung behauptete sich Lunkmoss aber noch im Endspiel und verkürzte somit wenigstens auf 3,5:4,5. Die Hansestädter steckten die Niederlage jedoch schnell weg. „Am nächsten Spieltag soll aber gegen die zweite Mannschaft der Bremer Schachgesellschaft wieder gewonnen werden“, erklärte André Büscher.

Ergebnisse: Hagener SV – Stader SV 6,5:1,5; SG Hellern – SG Osnabrück 4:4; SK Wildeshausen – SK Bremen-Nord 4,5:3,5; SK Union Oldenburg II – SF Leherheide 5:3; Bremer SG II – Post SV Uelzen 4,5:3,5

Tabelle: 1. SV Hellern 7 Mannschaftspunkte/21 Brettpunkte; 2. SG Osnabrück 7/19; 3. Hagener SV 6/21; 4. SK Wildeshausen 6/19,5 5. SK Bremen-Nord 4/15; 6. SK Union Oldenburg II 4/14; 7. Stader SV 2/13; 8. Bremer SG II 2/11; 9. SF Leherheide 1/13,5; 10. Post SV Uelzen 1/13

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