Ottersberg erwägt Flucht nach vorn Sören Seidel fit für die Startelf

Ottersberg. Im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres 2013 bekommen es die abstiegsbedrohten Fußballer des TSV Ottersberg gleich mit einem Schwergewicht der Oberliga Niedersachsen zu tun. Am Sonntag um 15 Uhr wird auf dem Wümme-Sportplatz das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Lüneburger SK Hansa angepfiffen. "Vor dieser Mannschaft habe ich großen Respekt", gibt Trainer Axel Sammrey zu.
01.03.2013, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ehrhard Müller

Ottersberg. Im ersten Meisterschaftsspiel des Jahres 2013 bekommen es die abstiegsbedrohten Fußballer des TSV Ottersberg gleich mit einem Schwergewicht der Oberliga Niedersachsen zu tun. Am Sonntag um 15 Uhr wird auf dem Wümme-Sportplatz das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Lüneburger SK Hansa angepfiffen. "Vor dieser Mannschaft habe ich großen Respekt", gibt Trainer Axel Sammrey zu.

Das hat mehrere Gründe: Vor allem ist der LSK auf fremden Plätzen eine Macht. Mit 15 von 24 möglichen Punkten wird er in der Auswärtstabelle nur von Eintracht Braunschweig II (24) und der SV Drochtersen/Assel (19) übertroffen. Der TSV Ottersberg dagegen gewann erst drei seiner bisherigen elf Begegnungen auf eigenem Rasen und kommt in der Heimtabelle nicht über Platz 13 hinaus. Für Oberliga-Verhältnisse verfügt die Lüneburger Mannschaft außerdem über herausragende Individualisten. In dieser Hinsicht sind vor allem der Ex-Braunschweiger Finn-Patrick Gierke, Stefan Richter oder der im Hinrundenvergleich mit Ottersberg (3:2) zum Matchwinner avancierte Benjamin Tillack zu nennen. Sie tragen dazu bei, dass der Lüneburger SK Hansa wirkungsvoll über die Außenpositionen angreifen kann und bei Standards "gemeingefährlich" (Sammrey) ist.

Schließlich kann der TSV Ottersberg aus Begegnungen mit Hansa nur eine stark verbesserungswürdige Bilanz vorlegen. In der Niedersachsenliga Ost und der Oberliga Niedersachsen standen sich beide Teams bereits neunmal gegenüber, und lediglich im September 2011 konnte der TSV als Sieger vom Platz gehen (4:1).

All das sind nach Ansicht von Sammrey gute Argumente, am Sonntag vorwärts verteidigen zu lassen. Er zieht eine Abweichung vom gewohnten 4-2-3-1-System in Betracht und denkt über eine zweite Spitze neben Torjäger Diego Zilio nach. Dafür kommen Samuel Agyei, Malik Gueye und mit Abstrichen Enes Arcabay in Betracht. Das am vergangenen Sonnabend ausgefallene Derby in Rotenburg hat vor allem Sören Seidel gedient. In den vier Einheiten dieser Woche kann er seinen Trainingsrückstand weitgehend aufarbeiten. Sammrey plant, den Winterneuzugang mit der Startelf auflaufen zu lassen und ihn im offensiven Mittelfeld einzusetzen.

Sören Seidel fit für die Startelf

Ottersberg erwägt Flucht nach vorn

Oberliga Niedersachsen

1.Eintr. Braunschweig II18160262:1348

2.Lüneburger SK18112543:3035

3.SV Drochtersen/A.1995531:1832

4.Germ. Egestorf/L.1895437:3132

5.TuS Heeslingen1987435:2931

6.ULM Wolfsburg17100737:2630

7.SSV Jeddeloh1884635:3828

8.RSV Göttingen 051883723:2127

9.SV Holthausen/B.1673620:2024

10.VfL Osnabrück II1857632:2322

11.TSV Ottersberg18611119:3219

12.TuS Celle FC18521127:3917

13.VfL Bückeburg18431126:4115

14.Rotenburger SV17431018:3415

15.SC Langenhagen18431122:4615

16.VfV Bor. Hildesheim18341119:4513

Sören Seidel fit für die Startelf

Ottersberg erwägt Flucht nach vorn

20. Spieltag

TuS Celle FC – SV Drochtersen/Assel (heute, 20 Uhr)

Eintracht Braunschweig II – Rotenburger SV (Sbd., 15 Uhr)

1. FC Germania Egestorf/Langreder – SC Langenhagen (Sbd., 16 Uhr)

VfV Borussia Hildesheim – VfL Bückeburg

VfL Osnabrück II – ULM Wolfsburg

SV Holthausen/Biene – RSV Göttingen

TSV Ottersberg – Lüneburger SK Hansa

TuS Heeslingen – SSV Jeddeloh (alle So., 15 Uhr) (wk)

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