Weser-Ems-Liga: Grüppenbühren III erkämpft 29:29 in Wiefelstede Sogar der Zeitnehmer muss ran

Wiefelstede (rbs). Trotz großer personeller Probleme haben die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III eine ordentliche Leistung gezeigt und sind dafür mit einem Punkt belohnt worden. Beim Tabellenfünften SV Eintracht Wiefelstede erkämpfte sich der Neunte der Weser-Ems-Liga am Sonnabend ein 29:29 (14:13).
21.04.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Rolf Behrens

Trotz großer personeller Probleme haben die Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III eine ordentliche Leistung gezeigt und sind dafür mit einem Punkt belohnt worden. Beim Tabellenfünften SV Eintracht Wiefelstede erkämpfte sich der Neunte der Weser-Ems-Liga am Sonnabend ein 29:29 (14:13).

Im Vorfeld waren etliche Stützen der Grüppenbührener ausgefallen. Also war Kreativität gefordert: Coach Gerold Steinmann reaktivierte den ehemaligen Spieler Renke Tönjes und setzte den sonstigen Zeitnehmer Bert Menninga ein. Das Notteam zeigte im Ammerland aber eine Topleistung. Bis zur 25. Minute lagen die Gäste phasenweise mit vier Toren in Front. Diesen Vorsprung verspielten die Grüppenbührener danach, weil sie sich im Angriff einige Ballverluste leisteten. Nach mehreren erfolgreichen Tempogegenstößen lag Wiefelstede zur Pause mit 14:13 vorne.

Nach dem Seitenwechsel verschleppten die Gäste das Tempo weiterhin geschickt und spielten gegen die offensive Abwehr des Gegners mit viel Übersicht. Immer wieder erreichte der Ball den Kreisläufer Marc Hische, der elf Tore erzielte. Grüppenbühren zog auf 20:14 davon (40.), doch dann häuften sich wieder die Fehler. 30 Sekunden vor dem Ende kamen die Gastgeber zum 29:29. Danach wurde es kurios. Hische holte zwei Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter heraus, wie Grüppenbührens Spieler Till Schwab-Sacher schilderte. Schiedsrichter Werner Lingenau (HSG Hude/Falkenburg) habe auf den Punkt gezeigt, doch die Zeitnehmer, die in der Halbzeit ausgewechselt worden waren, hätten gesagt, dass die Partie bereits beendet sei. Also gaben die Unparteiischen den Siebenmeter nicht. Dabei sei das Schlusssignal vorher nicht ertönt, versicherte Schwab-Sacher. „Was da ablief, war schon recht ungewöhnlich.“

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