Landesliga der Frauen: Grüppenbühren vergrößert Delmenhorster Abstiegssorgen durch 21:20-Erfolg Sonja Gode entscheidet das Derby

Delmenhorst. Bei den Landesliga-Handballerinnen der HSG Delmenhorst werden die Abstiegssorgen immer größer. Am drittletzten Spieltag verpasste die Mannschaft von Trainer Stefan Neitzel den Befreiungsschlag und verlor das Derby gegen den Nachbarn HSG Grüppenbühren/Bookholzberg knapp mit 20:21 (10:9).
19.04.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Bei den Landesliga-Handballerinnen der HSG Delmenhorst werden die Abstiegssorgen immer größer. Am drittletzten Spieltag verpasste die Mannschaft von Trainer Stefan Neitzel den Befreiungsschlag und verlor das Derby gegen den Nachbarn HSG Grüppenbühren/Bookholzberg knapp mit 20:21 (10:9).

In der Delmenhorster Stadionhalle waren die Gäste zunächst besser in der Partie und hatten in den ersten acht Minuten gleich fünf Großchancen. Die Delmenhorster Torhüterin Sarah Peters vereitelte sie jedoch alle. Danach parierte sie noch zwei Siebenmeter und drei weitere Würfe ausgezeichnet. Auf der Gegenseite vergaben die Gastgeberinnen ebenfalls einen Strafwurf: Alexandra Hildener scheiterte an Kathrin Müller. Somit fiel der erste Treffer erst in der elften Minute, als Wiebke Möller das 1:0 für Grüppenbühren erzielte. Im Gegenzug glich Hildener zum 1:1 aus.

Bis zur 19. Minute zogen die Gäste auf 5:2 davon, während die Delmenhorsterinnen im Angriff zu wenig Druck erzeugten. Das änderte sich jedoch schnell. Nachdem Lara Winkelmann zwei Siebenmeter verwandelt und Kris Siegenthaler aus dem Rückraum getroffen hatte, waren die Gastgeberinnen im Spiel. Liana Woelki markierte das 7:8 und Abulena Hoxha traf zum 8:8-Ausgleich (27.). Bis zur Pause sorgten Sharleen Siemers und Woelki für die 10:9-Führung des Heimteams.

Im zweiten Durchgang blieb die Begegnung spannend, auch wenn das Niveau nicht hoch war. Zunächst waren wiederum die Grüppenbührenerinnen erfolgreicher. Nach 42 Minuten hieß es 15:12 für die Gäste, und Wiebke Möller traf nach 47 Minuten zum 17:14. Die Delmenhorsterinnen kämpften sich jedoch zurück ins Spiel. Durch Kerstin Janßen, Hildener und zwei verwandelte Siebenmeter von Winkelmann kamen sie zum 18:18. Es hätte sogar noch besser für die Neitzel-Sieben laufen können, doch sie ließ eine doppelte Überzahl ungenutzt. „In diesen Phasen haben wir in der Abwehr top agiert“, lobte Grüppenbührens Coach Timo Hermann. In der 54. Minute hatten die Gäste zudem Glück, dass Jasmin Borchers’ Wurf nach einem Tempogegenstoß vom Gebälk gegen den Rücken der Delmenhorster Torhüterin Michelle Steinbach und von dort ins Netz prallte. Die Schlussphase war dann hart umkämpft. Sonja Gode warf das wichtige 21:19 für Grüppenbühren. Delmenhorst antwortete mit dem 20:21 durch Alyssia Schneider, doch den Ausgleich schafften die Gastgeberinnen nicht mehr.

Nun geht es für Neitzel-Schützlinge am kommenden Sonntag um alles. Im Kellerduell tritt das Schlusslicht beim Vorletzten HSG Barnstorf/Diepholz an und ist zum Siegen verdammt.

RBS

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