Handball-Landesklasse Männer

Sottrum und Achim/Baden III bleiben im Keller

Der TSV Daverden II gewinnt einmal mehr gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen. Für den TV Sottrum und die SG Achim/Baden III gibt es hingegen keine Punkte.
09.12.2019, 16:13
Lesedauer: 2 Min
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Von Florian Cordes und Jürgen Prütt
Sottrum und Achim/Baden III bleiben im Keller

Fest zugepackt und gewonnen: Daniel Beinker (Zweiter von links) und sein TSV Daverden II ließen sich von Bruchhausen-Vilsen nicht stoppen.

Mentrup

Landkreis Verden/Sottrum. Gegen seinen Tabellennachbarn HSG Bruchhausen-Vilsen hat der TSV Daverden II einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Die Grün-Weißen bleiben der unteren Tabellenregion der Handball-Landesklasse weiterhin fern. Genau dort halten sich aber der TV Sottrum und die SG Achim/Baden III auf. Beide Teams verloren am Wochenende ihre Heimspiele.

TV Sottrum - SG Arbergen-Mahndorf II 31:32 (14:18): Der TV Sottrum kommt einfach nicht aus dem Tabellenkeller heraus. An diesem Spieltag hätte das Team von Trainer Götz Siegmeyer mit einem Sieg gegen die Gäste aus Bremen im Klassement die SG Achim/Baden III und den ATSV Habenhausen III überholen können. Doch das Vorhaben misslang. Somit hängt die Rote Laterne auch nach neun Spielen weiter beim Team aus dem Landkreis Rotenburg. Hendrik Splittgerber hatte den Landesliga-Absteiger zunächst mit 4:2 (5.) nach vorne gebracht. Die Führung hielt bis zum 6:5 von Benjamin Nijland, das er in der neunten Minute erzielt hatte. Im weiteren Verlauf der Partie rannten die Sottrumer einem Rückstand hinterher. Fünf Tore betrug dieser zwischenzeitlich – 21:26 (42.).

Am Ende wurde dann die gute Moral der Siegmeyer-Schützlinge nicht belohnt. Beim 31:32 (59.) durch Jonas Stelling schien zumindest ein Unentschieden möglich zu sein. Doch der achte Treffer des Linksaußen sollte auch der letzte der gesamten Partie gewesen sein. Am Ende jubelte die SG Arbergen-Mahndorf über ihren fünften Saisonsieg und den Sprung auf Platz drei des Tableaus. Dem TV Sottrum bleibt in diesem Jahr noch eine Möglichkeit, vom Tabellenende wegzukommen – am kommenden Sonnabend geht es für den TVS zur SG Buntentor/Neustadt.

SG Achim/Baden III - SG Buntentor/Neustadt 24:42 (12:20): Der kommende Gegner der Sottrumer präsentierte sich äußerst torhungrig. Allerdings knackten die Gäste aus Bremen die 40-Tore-Marke auch unter fleißiger Mithilfe der Gastgeber. „Unsere Abwehr war desolat“, monierte SG-Betreuer Ralf Wesemann, der gegen Buntentor auch selbst als Spieler zum Einsatz kam. „Außerdem war unser Angriff schwach. Das war wohl eines der schlechtesten Spiele, das ich jemals von uns gesehen habe.“ Die Bremer seien keine Übermannschaft gewesen, meinte Wesemann, doch in seinem Team habe nicht ein Spieler Normalform erreicht. „Daher haben wir auch in der Höhe verdient verloren.“

Die Gäste hätten mit einfachen Mitteln Lücken in der Deckung gerissen, schilderte Wesemann: „Oft mussten sie nur mit Druck durchspielen und durchstoßen, um unsere Abwehr auseinanderzuhebeln.“ Die schlechte Leistung spiegelte sich im Spielverlauf wider: Gleich zu Beginn gerieten die Gastgeber mit 0:2 in Rückstand. Dieser wurde mit zunehmender Spielzeit immer größer. Durch die Niederlage bleibt die dritte Mannschaft der SG Achim/Baden III auf dem vorletzten Tabellenplatz und in großer Abstiegsgefahr.

HSG Bruchhausen-Vilsen - TSV Daverden II 27:35 (11:16): Die Vilser sind wahrlich ein Lieblingsgegner der Daverdener. Denn das Team von Trainer Gerd Meyer hat nun bereits fünfmal in Folge gegen die HSG gewonnen. Dass die Grün-Weißen erneut als Sieger aus dem Duell hervorgehen sollten, zeichnete sich frühzeitig ab. Die Anfangsphase gestalteten die Gastgeber zwar noch ausgeglichen und führten in der siebten Minute mit 4:3, anschließend drückten aber die Gäste dem Geschehen ihren Stempel auf: Die Verbandsliga-Reserve aus Daverden legte einen 7:0-Lauf hin und lag in der 16. Minute mit sechs Treffern vorn – 10:4. Der TSV baute seinen Vorsprung phasenweise bis auf acht Treffer aus. Der HSG sollte es aber noch mal gelingen zu verkürzen (20:24.) Die Meyer-Sieben ließ sich von dem Aufbäumen der Gastgeber aber nicht mehr beunruhigen und steuerte problemlos ihrem fünften Saisonsieg entgegen, mit dem der TSV die HSG in der Tabelle überholt hat.

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