Basketballer der MSG Sulingen/Syke zeigen Ronnenberg mit 90:54 deutlich die Grenzen auf Souverän, erfolgreich – aber nicht hochklassig

Syke. Eine mäßige Leistung hat zum Sieg gereicht. Die Basketballer der MSG Sulingen/Syke gewannen in der Bezirksoberliga gegen die SG Ronnenberg deutlich mit 90:54 (34:27).
17.02.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von KARSTEN BÖDEKER Syke.

Eine mäßige Leistung hat zum Sieg gereicht. Die Basketballer der MSG Sulingen/Syke gewannen in der Bezirksoberliga gegen die SG Ronnenberg deutlich mit 90:54 (34:27). Der Sprung auf Rang drei der Tabelle war der verdiente Lohn nach diesem zweiten Sieg in Folge und der damit verbundenen Rückkehr in die Erfolgsspur.

„Es war ein unterhaltsames, aber keineswegs hochklassiges Spiel“, kommentierte Sykes Coach Dejan Stojanovski. Sein Team habe nach der Pause so richtig losgelegt, den Gegner an die Wand gespielt und nach Belieben getroffen. 56 Punkte in den zweiten 20 Minuten sprachen eine deutliche Sprache. „Ronnenberg hatte zuvor immer recht knapp verloren“, so Stojanovski, der beim Gegner einige fehlende Stammkräfte vermutete. Er selbst war ohne drei zum Stamm gehörende U19-Akteure angereist und musste erstmals ohne den in Australien weilenden Janis Neufeld auskommen, hatte aber neun Spieler dabei.

Das dritte Viertel gewann die MSG rekordverdächtig hoch mit 28:12. Die nur zu sechst angetretenen Ronnenberger konnten dem Druck der MSG nichts mehr entgegensetzen. Vor der Pause hatte das noch anders ausgesehen. Die SG Ronnenberg, Tabellenvorletzter, setzte einige Dreipunktewürfe und lag nach zehn Minuten nur mit 17:18 zurück. „Da waren einige bizarre Treffer dabei, die wir nie hätten zulassen dürfen“, monierte Stojanovski, der angesichts des späteren limitierten Auftretens des Gegners allerdings entspannt blieb.

Vielleicht war die MSG auch mangels Herausforderung zunächst zu unkonzentriert. Dass sie in Führung blieb, lag am starken Roman Augsburger, der das Heft in die Hand nahm. 32 Punkte steuerte er insgesamt bei. Bei Sven Lehmann waren es starke 26. Allerdings benötigte der Routinier eine gewisse Anlaufzeit und markierte die meisten seiner Körbe in der zweiten Hälfte. Center Patrick Weseloh scorte neun Mal, hatte bei vielen Versuchen allerdings auch Pech. „Er hätte zehn Körbe mehr machen können“, meinte sein Trainer.

Die MSG hatte bereits im zweiten Viertel auf aggressive Zonendeckung umgestellt und fuhr später einen Konter nach dem anderen. „Wir haben viele Punkte mit einfachen Korblegern gemacht“, merkte Stojanovski schmunzelnd an. Ronnenberg versuchte es nur mit einfachen und einfallslosen Würfen, der Erfolg blieb überschaubar.

MSG Sulingen/Syke: Coskun (7), Lehmann (26), Augsburger (32), Hawellek (3), Dräger (7), Henseleit, Weseloh (9), Sudmann (6)

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