A-Junioren des BSV II verspielen beim Drittletzten SC Weyhe einen 2:0-Vorsprung Spätes Gegentor kostet Klasse

Bremen-Nord. Durch ein Gegentor in der zweiten Minute der Nachspielzeit steigt der Blumenthaler SV II aus der Bremer Fußball-Verbandsliga der A-Junioren ab. Die Regionalliga-Reserve gab einen 2:0-Vorsprung beim SC Weyhe in der Schlussphase noch aus den Händen.
31.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Bremen-Nord. Durch ein Gegentor in der zweiten Minute der Nachspielzeit steigt der Blumenthaler SV II aus der Bremer Fußball-Verbandsliga der A-Junioren ab. Die Regionalliga-Reserve gab einen 2:0-Vorsprung beim SC Weyhe in der Schlussphase noch aus den Händen. Durch das 2:2 hielten die Weyher die Klasse. Der JFV Bremen verabschiedete sich mit einer 1:4-Heimschlappe gegen den JFV Bremerhaven als Neunter aus der Serie.

SC Weyhe – Blumenthaler SV II 2:2 (0:1): „Wenn man einen 2:0-Vorsprung nicht über die Bühne bringt, hat man es auch nicht verdient, in der Verbandsliga zu spielen“, ärgerte sich Blumenthals Coach Ramzi Mahjoub. Die Gäste erwischten in dem Kellerduell beim Drittletzten einen optimalen Start. Bereits nach sechs Minuten sah Henning Prüße, dass SC-Keeper Julian Silbersdorf zu weit vor seinem Kasten stand und überlupfte diesen aus 23 Metern zur Nordbremer Führung.

Der Gast blieb das dominierende Team und legte fünf Minuten nach dem Pausentee zum 2:0 nach. Jimale Hassan Osman hob das Spielgerät sehenswert über die gegnerische Abwehr herüber und setzte so Kebba Mboge in Szene. Dieser strebte alleine auf Silbersdorf zu und vollstreckte zur vermeintlichen Vorentscheidung. Die Blau-Roten besaßen auch genügend Möglichkeiten, um den Sack frühzeitig zuzumachen. Doch am Ende ging den mit den B-Junioren Florian Rama, Deniz Can Burak Akkus und Lias Caner angetretenen Gästen die Puste aus. Gleich ein halbes Dutzend Akteure des Vorletzten fasten derzeit wegen des Ramadans.

„Wegen des Feiertages haben mir zudem einige Spieler gefehlt, die in einen Kurzurlaub gefahren sind“, berichtete Ramzi Mahjoub. Neben Torwart Jonathan Grubich half auch Henning Prüße aus dem ersten Team aus. „Wir waren uns nach dem 2:0 schon zu sicher“, teilte Mahjoub mit. Mit dem 1:2-Anschlusstor von Jonas Piepenbrink in der 79. Minute begann bei den Kickern um Adrian Vukmirovic das große Zittern. Kurz nachdem die Hausherren durch eine Ampelkarte in Unterzahl geraten waren, egalisierte Gordy Henrifa Ongang Mumpese zum 2:2. „Ich habe mich maßlos über den bitteren Abstieg geärgert“, räumte Ramzi Mahjoub ein.

JFV Bremen – JFV Bremerhaven 1:4 (1:2): „Wir haben in den ersten zehn Minuten geschlafen“, stellte der Trainer der Gastgeber, Luis Serrano Leonor fest. Er saß erneut alleine auf der Trainerbank, da Christian Thiemann noch nicht aus dem Urlaub zurück war. Ali Al Attate Martinez sowie Mahmut Göndogdu nutzten die Schläfrigkeit der Hausherren in den ersten zwölf Minuten zu einer beruhigenden 2:0-Führung. Nach 32 Minuten kamen aber auch die Nordbremer durch das Anschlusstor im Spiel an. Waldemar Sidenko vollendete dabei eine schöne Kombination bei einer Kontersituation zum 1:2. Die Heimelf verzeichnete aber so gut wie keine Möglichkeit, um zum 2:2 auszugleichen. „Das lag aber auch daran, dass wir in dieser Sommerrunde nicht einmal mit derselben Elf wie in der Vorwoche auflaufen konnten. Wir haben in der gesamten Saison Probleme mit dem Personal gehabt“, ließ Leonor wissen.

Aber auch wenn gleich acht Akteure in seiner Mannschaft fasten, hielten die Gastgeber lange Zeit tapfer dagegen. „Meine Mannschaft hat gut gekämpft“, bestätigte Luis Serrano Leonor. Bei den hohen Temperaturen habe der Kampf aber natürlich auch Kraft gekostet. Dies nutzten die Seestädter mit zwei Toren von Mahmut Göndogdu noch zu einem klaren Erfolg aus. „Der Sieg ist aber letztendlich ein bisschen zu hoch für die Bremerhavener ausgefallen“, versicherte Serrano Leonor. Der Schlussmann der Heimformation, Florian Alexander Schäfers, zeichnete sich jedoch noch mit zwei guten Paraden aus. „Bei den Gegentoren war Florian aber völlig chancenlos“, so Leonor.

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