3:2-Erfolg beim SV Vorwärts Hülsen

Spätes Siegtor für TSV Achim

Hülsen. Bei den Fußballern des SV Vorwärts Hülsen macht sich erste Resignation breit. Das Kellerkind der Bezirksliga 3 Lüneburg unterlag im Kreisderby dem TSV Achim mit 2:3 und gab dabei auf heimischer Anlage eine 1:0-Pausenführung aus den Händen. Der Mannschaft von Trainer Maik Alpert wurde es zum Verhängnis, in der überlegen geführten ersten Halbzeit klare Torchancen ausgelassen zu haben.
21.11.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Spätes Siegtor für TSV Achim
Von Lars Köppler

Hülsen. Bei den Fußballern des SV Vorwärts Hülsen macht sich erste Resignation breit. Das Kellerkind der Bezirksliga 3 Lüneburg unterlag im Kreisderby dem TSV Achim mit 2:3 und gab dabei auf heimischer Anlage eine 1:0-Pausenführung aus den Händen. Der Mannschaft von Trainer Maik Alpert wurde es zum Verhängnis, in der überlegen geführten ersten Halbzeit klare Torchancen ausgelassen zu haben.

Auch beim Hülsener Coach, eigentlich eine Kämpfernatur, schwindet immer mehr die Hoffnung auf den Klassenerhalt. "Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen. Es wird ganz schwer für uns, die Klasse zu halten. So reicht es ganz einfach nur für die Kreisliga", resümierte Alpert, der seine Elf äußerst offensiv aufgestellt hatte. Neben Patrick Brune und Jens Baltrusch sollte Marcel Meyer als hängende Spitze den zuletzt auf Talfahrt befindlichen und verunsicherten Achimern um Trainer Thomas Ziegler zusetzen.

Dahinter waren Kevin Dietrich und Sebastian Lampmann ebenfalls mehr auf Offensive ausgerichtet. Die Gäste kamen zunächst nur schwer ins Spiel und mussten einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Kevin Dietrich hatte einen klugen Pass in den Lauf von Jens Baltrusch gespielt, der den Ball souverän an Torwart André Schwarmann vorbei zum 1:0 ins Netz schob (13.). Auch in der Folgezeit waren es die Alpert-Mannen, die für Torgefahr sorgten. Doch Patrick Brune, der frei auf den Achimer Kasten zusteuerte (20.), als auch der mit einem Kopfball-Aufsetzer aus fünf Metern scheiternde Marcel Meyer - wenig später - vergaben beste Möglichkeiten auf das 2:0.

"In der ersten Halbzeit waren wir stärker, von Achim war nichts zu sehen. Aber die vergebenen Chancen haben sich gerächt", schwante Alpert schon bei der Halbzeitansprache nichts Gutes. In der Tat kamen die Blauhemden besser aus der Kabine, spielten ihre technische Überlegenheit nun aus. "Das hat uns zugesetzt", fand auch Alpert, der nun einen gut kombinierenden Aufsteiger sah, der prompt den Ausgleich markierte. Eine Ballstafette landete bei Florian Wiertellarsz, der unbehelligt von der Hülsener Abwehr um Libero Lasse Gehlich das 1:1 erzielte (56.). Auch beim 1:2 sahen die Hausherren nicht gut aus, vertändelten einen bereits sicher geglaubten Ball nach einem schnellen Achimer Konter und ermöglichten Alper Dogru das 2:1 (67.).

Doch die Vorwärts-Kicker kamen noch einmal zurück. Eine Flanke von Jens Baltrusch köpfte der mittlerweile aufgerückte Lasse Gehlich per Kopf über die Linie (82.). Eine weitere Nachlässigkeit im Defensivverhalten brachte die Hülsener schließlich um einen Punkt. Die Abwehr bekam einen Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass die zuletzt nach fünf Niederlagen und 2:21 Toren gebeutelten Achimer noch zum Siegtreffer kamen.

Das Team von Thomas Ziegler klettert durch den Dreier auf den sechsten Platz, während dem SV Vorwärts fünf Punkte auf das rettende Ufer fehlen.

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