Bei der traditionellen Freimarktsregatta starten 128 Seglerinnen und Segler in ihren Booten

Spannende Wettfahrten auf der Weser

Bremen. Der Wassersport-Verein hatten zur traditionellen Freimarktsregatta gerufen und 128 Seglerinnen und Segler folgten diesem Ruf zu einer der größten Regatten in Norddeutschland. Am Start waren in Optis, Teenys und RS Fevas, dabei boten die Hemelinger in der Altersklasse von sieben bis 15 Jahren ein intensives Regatta-Wochenende mit spätherbstlicher Sonne und Windstärken zwischen drei und vier Beaufort.
15.11.2018, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rainer Jüttner

Bremen. Der Wassersport-Verein hatten zur traditionellen Freimarktsregatta gerufen und 128 Seglerinnen und Segler folgten diesem Ruf zu einer der größten Regatten in Norddeutschland. Am Start waren in Optis, Teenys und RS Fevas, dabei boten die Hemelinger in der Altersklasse von sieben bis 15 Jahren ein intensives Regatta-Wochenende mit spätherbstlicher Sonne und Windstärken zwischen drei und vier Beaufort.

Aufgrund des großen Regattafeldes wurden auf der Weser, direkt vor dem Vereinsgelände vier Starts in Folge abgehalten. Zunächst starteten die Teenies, gefolgt von den RS Feva, darauf hin wurde für das größte Feld den Optimisten A das Startsignal geben und zu guter Letzt starteten die Optis B, die oftmals noch zu den jüngsten Segler und Seglerinnen gehören. Jede Klasse absolvierte während der Wettfahrt mehrere Runden.

Nach der ersten Wettfahrt drehte der Wind. An Land ein kaum wahrnehmbares Ereignis, während einer Regatta erfordert dies jedoch ein aufwendiges Manöver. Die zweite Wettfahrt musste unter veränderten Bedingungen starten. Dafür musste der komplette Segelkurs umgebaut werden. Die zweite Wettfahrt startete also mit Verzögerungen, konnte aber dank des guten Windes problemlos durchgeführt werden. Nach zwei Wettfahrten endete der erste Tag mit heißem Kakao und Kuchen für die Kinder und einem Kaffee für die Eltern. Pünktlich ging es danach mit Omnibussen zum Freimarkt.

Der zweite Wettfahrttag begann bei minus 1 Grad mit leichtem Nebel. Später herrschte wunderbarer Wind mit blauem Himmel. 16 Boote starteten bei den Teenys. Die kleinen Zweihandboote sind eine hervorragende Alternative zu den Optis, wenn Segler und Seglerinnen lieber im Team segeln. Dann starteten die neun RS Feva Jollen. Diese sehr schnellen Jollen überrundeten so manch anderes Boot. Mit 42 Optimisten A konnte die höchste Klasse der kleinen Opti-Segler und Seglerinnen ihr Können zeigen. Auf der langen Strecke der Kreuzfahrt waren deutlich die Qualifikationen der unterschiedlichen Segler und Seglerinnen zu erkennen. Zu guter Letzt kam das Startsignal für die 36 Optimisten B. In dieser Klasse finden sich viele junge Segler und Seglerinnen, die teilweise auch zum ersten Mal an einer Regatta mit sehr vielen Jollen teilnehmen. Für viel Verwirrung sorgte die Tonne 6. Sollte die Tonne Backbord oder Steuerbords umrundet werden. Nicht alle entschieden sich richtig und dies führte zu Disqualifikationen. Diese Wettfahrt viel aus der Bewertung raus. Nach der vierten Wettfahrt, drei Kenterungen, nur zwei Protesten und einigen roten Nasen endete ein sportlich aktives Wochenende mit vielen strahlenden Gesichtern.

Die Platzierungen

Opti A: 1. Leon Senftleben (SVG), 2. Bennet Dinter (ETUF), 3. Nando Reisner (MYC); Opti B: 1. Maximillian von Geyr (WSCG), 2. Klaas Fiete Kruck (WVW), 3. Imke Börchers (NFBS-W); Teeny:1. Fabius Müller-Kauter/Julian Müller-Kauter (SVST), 2. Mats Krüss/Tobias Ridder (SRSV), 3. Lilly Vincke/Rosa Vincke (KSW); RS Feva: 1. Jan-Hendrik Vagelpohl (WSV Luv up Jemgum)/Jonas Schuld (SVAOE), 2. Yannick Büchele/Malte Mürau (SVWS), 3. Lisa Hoffmann/Hendrik Otto (SVWS). Weitere Platzierungen unter www.raceoffice.org (Freimarktsregatta 2018).

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