Spaß und Erfolg sind bei Bassums Handball-Damen zurück

Bassum (cle). Den Spruch des Tages verriet Katja Fischer: "Wenn wir gewusst hätten, dass Gewinnen so viel Spaß macht, hätten wir viel früher damit angefangen." Dabei musste sie schon ein bisschen lachen. Der Spaß am Handball ist bei ihr und den anderen Damen des TSV Bassum zurückgekehrt - und damit auch der Erfolg. Das 24:18 (15:11) in eigener Halle gegen die Leher TS war der zweite Sieg in Serie in der Landesliga.
13.03.2012, 05:00
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Von Christine Leska-Ottensmann

Bassum (cle). Den Spruch des Tages verriet Katja Fischer: "Wenn wir gewusst hätten, dass Gewinnen so viel Spaß macht, hätten wir viel früher damit angefangen." Dabei musste sie schon ein bisschen lachen. Der Spaß am Handball ist bei ihr und den anderen Damen des TSV Bassum zurückgekehrt - und damit auch der Erfolg. Das 24:18 (15:11) in eigener Halle gegen die Leher TS war der zweite Sieg in Serie in der Landesliga.

Dennoch bleiben die Bassumerinnen auf dem drittletzten Platz kleben, weil auch der direkte Konkurrent TV Oyten III zum zweiten Mal nacheinander doppelt punktete und weiterhin drei Zähler Vorsprung aufweist. Die Leher TS ist dagegen nur noch zwei Punkte von den Bassumerinnen entfernt, hat allerdings das offensichtlich weitaus einfachere Restprogramm. Daher schätzen die TSV-Damen ihre Situation auch sehr realistisch ein. "Schlüsselerlebnis war das Heimspiel gegen Oyten, das wir verloren haben. Danach wussten wir, dass der Abstieg wohl nicht mehr zu vermeiden ist. Dadurch ist irgendwie der Druck von uns abgefallen. Wir spielen jetzt befreiter auf", bestätigte Katja Fischer. Gegen Lehe führte eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Erfolg. Schlüssel dafür war eine stabile Defensive. "Unsere Torfrauen Kristina Strauß und Mareike Landwehr haben sehr gut gehalten", lobte Fischer. Davor stand die 5:1-Abwehr absolut sicher.

Als Spitze agierten Annika Reitz oder Kathrin Paesler. "Zudem haben wir gut nach hinten gearbeitet, so dass wir wenige Tempogegenstöße kassiert haben", analysierte die routinierte Fischer. Sie übernahm zusammen mit Lars Schorling das Coaching, weil Trainer Steffen Mundt verhindert war. Und nicht nur das: Nebenbei erzielte sie nämlich auch noch drei Treffer. Schon zur Pause erarbeiteten sich die Bassumerinnen einen 15:11-Vorsprung.

Entscheidend war dann die Phase zwischen der 40. und 50. Minute, als die Gastgeberinnen von 18:14 auf 22:15 davonzogen. "Danach haben wir noch ein bisschen durchgewechselt, so dass alle ihre Spielanteile erhalten haben", verriet Fischer.

TSV Bassum: Strauß, Landwehr - Sander (2), Sprick (2/1), Fischer (3/2), Helms (2), Witt (3), Hanke (2), Herlein (1), Reitz, Paesler, Berger (9/5).

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