SG Aumund-Vegesack kassiert in Grolland eine 1:4-Niederlage

Spielerisch geht nicht viel

Vegesack. Diese Auswärtsfahrt hatte sich die SG Aumund-Vegesack völlig anders vorgestellt. Beim TSV Grolland kassierten die Nordbremer in der Fußball-Bremen-Liga eine 1:4 (0:0)-Niederlage und verhalfen den Gastgebern damit zum Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.
14.03.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Marc Gogol

Diese Auswärtsfahrt hatte sich die SG Aumund-Vegesack völlig anders vorgestellt. Beim TSV Grolland kassierten die Nordbremer in der Fußball-Bremen-Liga eine 1:4 (0:0)-Niederlage und verhalfen den Gastgebern damit zum Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.

Das deutliche 4:0 aus dem Hinspiel für Vegesack hatte auf dem unebenen Rasenplatz in Grolland von Beginn an keine Bedeutung mehr. „Ich hatte die Mannschaft gewarnt, dass es hier ein Kampfspiel werden würde“, meinte SAV-Trainer Jens Heine nach dem Schlusspfiff. Genau in diese Richtung entwickelte sich die Partie auch, die Gastgeber trumpften vor allem mit physischem Engagement auf, und die SAV war gezwungen, in dieser Disziplin dagegenzuhalten. Spielerisch ging nicht viel, der Ball sprang immer wieder zum Gegner.

Wenn überhaupt, war mit langen Bällen ins Halbfeld für die Gäste etwas auszurichten, doch diese Versuche kamen viel zu selten an. So gehörten die ersten beiden Chancen auch den Gastgebern. Torjäger Bashkim Toski köpfte den Ball nach einem langen Einwurf auf die Torlatte, und Karim Jahjah zog im direkten Duell gegen SAV-Schlussmann Maik Meyer-Wersinger den Kürzeren. Auf der Gegenseite kam Yavuz Simsek vor Grollands Torhüter Ercan Vayvalako einen Schritt zu spät, und letzterer drehte einen Freistoß von Firas Tayari von der Seitenlinie noch um den Torpfosten.

So ging es torlos in die Halbzeitpause. „Wir sind dann besser ins Spiel gekommen und haben ja auch geführt“, resümierte Jens Heine, „insgesamt hat Grolland aber mehr an Zweikampfstärke und Laufbereitschaft ins Spiel investiert und deshalb verdient gewonnen“. Dabei sahen sich die Gäste rund zehn Minuten nach Wiederbeginn auf einem guten Weg. Yavuz Simsek behauptete an der Eckfahne einen langen Ball, schob weiter auf Ferdi Uslu, und dieser wurde von Claas Ole Bauer im Strafraum klar von den Beinen geholt.

Diesen Strafstoß verwandelte SAV-Kapitän Abdullah Basdas sicher zum 0:1 (55.). Danach hätte der eingewechselte Volkan Arslan zweimal mit Volleyschüssen die Führung ausbauen können. Und auch Ferdi Uslu, der nach einem Lattenkopfball von Yavuz Simsek den Nachschuss am Tor vorbei zirkelte, hatte die Chance zum 0:2.

Grolland antwortete jedoch mit dem 1:1 durch Sören Detlefsen nach einem Konter quasi aus heiterem Himmel (60.). Und zu allem Überfluss führte ein weiterer Konter fünf Minuten später gar zur Grollander Führung: Kristi Shyti erhielt von Schiedsrichter Markus Balmer den Vorteil, legte ab auf Bashkim Toski, und der traf zum 2:1 per Flachschuss. Nun ging es hin und her mit Möglichkeiten, doch nur noch die Platzherren trafen. Ein Handspiel von Yusuf Demir brachte dem TSV einen Handelfmeter, den erneut Toski verwandelte (74.). Der Kopfballtreffer von Ufuk Gencer nach einem Pfostenschuss war der Schlusspunkt (76.).

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