Handball-Landesliga: Bookholzberg und Hoykenkamp unterstreichen ihre Aufstiegsambitionen Spitzenpositionen behauptet

Ganderkesee-Bookholzberg/Ganderkesee-Hoykenkamp. In der Handball-Landesliga Weser-Ems bleiben die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und die TS Hoykenkamp auf den Plätzen eins und zwei. Während Bookholzberg das Schlusslicht HSG Grönegau-Melle mit 40:27 (21:13) bezwang, schlug Hoykenkamp den TuS Bramsche mit 27:25 (14:16).
28.03.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Frederic Oetken

Ganderkesee-Bookholzberg/Ganderkesee-Hoykenkamp. In der Handball-Landesliga Weser-Ems bleiben die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und die TS Hoykenkamp auf den Plätzen eins und zwei. Während Bookholzberg das Schlusslicht HSG Grönegau-Melle mit 40:27 (21:13) bezwang, schlug Hoykenkamp den TuS Bramsche mit 27:25 (14:16).

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - HSG Grönegau-Melle 40:27 (21:13): Die Bookholzberger landeten laut Trainer Sven Engelmann einen „Start-Ziel-Sieg, der zu keiner Zeit in Gefahr war“. Gegen ein personell sehr dünn besetztes Gästeteam hielten die Gastgeber von Beginn an das Tempo hoch und kamen durch die erste und zweite Welle häufig zum Erfolg. Die Folge: Bereits in der 18. Minute prangte eine 11:6-Führung von der Anzeigentafel. Lediglich in der Deckung wies die Engelmann-Sieben Defizite auf. Dennoch setzte sich der Ligaprimus bis zur Pause auf acht Treffer ab und blieb auch nach dem Seitenwechsel die spielbestimmende Mannschaft. Bei Melle machte sich nun die dünne Personaldecke bemerkbar. Die Bookholzberger spielten vorne viele Kombinationen auf den Punkt und fuhren letztlich einen ungefährdeten Sieg ein. Sie sind damit seit 19 Spielen ungeschlagen. „Das war eine gute Leistung von uns, gerade im Angriff. In der Abwehr waren wir teilweise etwas zu harmlos, aber wichtig sind letztlich die zwei Punkte“, resümierte Engelmann.

TS Hoykenkamp - TuS Bramsche 27:25 (14:16): Die Hoykenkamper taten sich schwer. In der ersten Viertelstunde zeigten die Gastgeber noch eine gute Leistung und dominierten das Geschehen. Sie erspielten sich etliche gute Möglichkeiten, und in der Deckung stand die 6:0-Formation sehr sicher. Das Resultat war eine 10:8-Führung. Doch anschließend schlichen sich beim Team von Trainer Martin Wessels einige Unkonzentriertheiten ein, und die Abwehr schaltete einen Gang zurück. Bramsche kam somit zu einfachen Ballgewinnen, bestrafte diese mit Gegenstößen und drehte das Spiel bis zur Pause auf 16:14. Die Wessels-Sieben verfiel aber nicht in Hektik und glich in der 36. Minute zum 17:17 aus. In der Folge übernahmen die Hausherren wieder die Führung und hielten kontinuierlich einen Vorsprung von zwei bis drei Treffern. In der Schlussphase kam Bramsche noch einmal näher heran, Hoykenkamp rettete das Ergebnis aber über die Zeit. „Das war ein richtiger Arbeitssieg. Wir haben nicht schön gespielt, aber was zählt, sind die zwei Punkte“, bilanzierte Wessels.

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