Volleyball-Landesliga 3 der Frauen

Spitzenreiter fast überrascht

Beim Heimspieltag hielt der Aufsteiger VG Meyenburg/Schwanewede in der Grundschule Meyenburg gegen den noch ungeschlagen Tabellenführer TuS Zeven II ganz prächtig mit (2:3).
15.01.2019, 14:59
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Von Olaf Schnell
Spitzenreiter fast überrascht

Kein Durchkommen für die VG-Spielerin Melanie Frieß (links).

Christian Kosak

Meyenburg/Schwanewede. Viel fehlte nicht zur faustdicken Überraschung in der Volleyball-Landesliga 3 der Frauen. Beim Heimspieltag hielt der Aufsteiger VG Meyenburg/Schwanewede in der Grundschule Meyenburg gegen den noch ungeschlagen Tabellenführer TuS Zeven II ganz prächtig mit, musste sich am Ende aber ganz knapp mit 2:3 geschlagen geben. Nach dem einen gewonnenen Zähler kassierte das Kraus-Team dann eine verdiente 0:3-Niederlage gegen den Tabellennachbarn ATSV Scharmbeckstotel.

VG Meyenburg/Schwanewede – TuS Zeven II 2:3 (25:17, 14:25, 20:25, 25:21, 12:15): Nach der Neujahrspause, in der in Meyenburg weiter trainiert wurde, kam der Gastgeber um die Mannschaftskapitänin Luisa Sperling besser ins Spiel. Mit einem fast kompletten Kader (Anne Jäger war krankheitsbedingt nicht einsetzbar) servierten sie hart und platziert und nutzten die starken Angriffsschläge von Außenangreiferin Laura Kosak zum überraschenden 25:17-Satzgewinn. „Die Zevenerinnen waren jetzt wachgerüttelt. Ihre Annahme war verbessert und sie griffen über ihre starken Spielerinnen auf der Außen- und der Diagonalposition an“, meinte Kraus nach dem 14:25-Satzverlust.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen musste im dritten Durchgang durch einen Zusammenprall und der Verletzung von Laura Kosak beim 12:14 unterbrochen werden – das Kraus-Team verkürzte zwar noch auf 19:21 und zwang Zeven zur Auszeit – der Satzverlust war jedoch nicht zu vermeiden (20:25).

„Der vierte Satz entwickelte sich zu einem Krimi. Beide Teams zeigten spektakuläre Abwehraktionen und eine blockstarke Christina Brozinski auf Meyenburger Seite“, berichtete Kraus. Nach dem 25:21 für die VG Meyenburg/Schwanewede war die Sensation greifbar nahe. Im Tiebreak lag Meyenburg nur knapp mit 6:8 zurück. Beim 12:13 vergab Meyenburg letztlich das Aufschlagrecht und setzte den anschließenden Gegenangriff knapp ins Aus. So ging das Spiel mit 2:3 nach zwei Stunden Spielzeit an Zeven II.

VG Meyenburg/Schwanewede – ATSV Scharmbeckstotel 0:3 (20:25, 10:25, 23:25): Vor allem die Schasto-Angriffsspielerin Birte Arndt bekam das VG-Team in dieser zweiten Begegnung überhaupt nicht in den Griff. Auffällig war, dass die Gastgeberinnen aufgrund von Annahmeproblemen und Angabefehler in den jeweiligen Sätzen stets einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Am besten lief es für das Kraus-Team noch im dritten Durchgang, als vieles für einen vierten Durchgang sprach (23:25).

„Nachdem bei uns fast alle Kraftreserven aufgebraucht waren, wollte sich Scharmbeckstotel natürlich für das verlorene Hinspiel (1:3, Anm. d. Red.) revanchieren. Wurden im ersten Satz noch 20 Punkte erreicht, ging die VG im zweiten Satz mit 10:25 aus Mangel an Konzentration und Kraft völlig unter“, sagte Kraus. Dennoch ist man auf Meyenburger Seite zufrieden, in der Liga angekommen zu sein, den Klassenerhalt schon fast sicher zu haben und für die weitere Entwicklung alle Spielerinnen auch in den Spitzenspielen eingesetzt zu haben.

VG Meyenburg/Schwanewede: Brosig, Brozinski, Frieß, Hornickel, Kosak, Kosak-Becker, Melzer, Oehlenberg, Sperling, plus die Jugendspielerinnen Hennemann und Wachtendorf.

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