Kommentar zur Aktion des Bremer SV Sport-Kampagne gegen Rassismus ist ein Anfang

Der Bremer SV startet eine Aktion gegen Rassismus und Diskrimierung im Fußball. Das ist lobenswert, darf aber nur ein Anfang sein, um das Thema weiter voranzutreiben, meint Mathias Sonnenberg
23.10.2018, 21:04
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Sport-Kampagne gegen Rassismus ist ein Anfang
Von Mathias Sonnenberg

Die Frage, wie politisch der Sport und speziell der Fußball sein darf, hat viele Menschen zuletzt bewegt. Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald hatte erklärt, dass es ein Widerspruch sei, Werder und die AfD gut zu finden. Jetzt wird der nächste Bremer Fußball-Verein politisch. Der fünftklassige Bremer SV hat zu einer Kampagne gegen Rassismus und Diskriminierung aufgerufen. Der Bremer Fußball-Verband und die Politik hängen sich dran.

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Typisch, werden viele sagen. Nein, richtig so, muss es heißen. Denn es gilt, Rassismus und Ausgrenzung in den Fokus des Fußballs zu rücken. Und nicht einfach zu schweigen, wie es der Deutsche Fußball-Bund nach den Vorwürfen von Mesut Özil im Sommer so lange praktizierte. Deshalb muss den Initiatoren des Bremer SV quasi jedes Mittel recht sein, um für Aufsehen zu sorgen.

Die Aktion, die am 2. November startet, darf nur ein Anfang sein, um das Thema in Bremens Fußball zu verankern. Sie ist für den Fußball-Verband die Chance, das Thema Integration voranzutreiben. Dafür hat man ja den Posten eines Integrationsbeauftragten geschaffen.

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