Kommentar Sportförderung in Bremen ist lächerlich

Auf der Sport-Gala sammeln private Investoren Geld, um den Bremer Sport zu unterstützen. Das ist nötig, denn die Sportförderung des Senats ist lächerlich, findet Mathias Sonnenberg.
05.03.2019, 21:45
Lesedauer: 1 Min
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Sportförderung in Bremen ist lächerlich
Von Mathias Sonnenberg

Die Bremer Sport-Gala geht in das achte Jahr. Der Abend, an dem Bremens beste Sportler geehrt werden, ist ein Fix-Termin im Kalender vieler Sport-Entscheider. Das ist gut so, es wird schließlich nicht nur gefeiert, sondern auch gesammelt. Der Bremer Sport braucht nämlich Geld, um das umzusetzen, was sich Sportstiftung, die Deutsche Olympische Gesellschaft und der Landessportbund als Veranstalter zum Ziel gesetzt haben: Bremer Talente an der Weser zu halten.

Denn das ist der Alltag im Bremer Sport: Talente werden gefunden, ausgebildet – und schwups sind sie weg, weil an anderen Orten besser gefördert wird, um sich den Traum von Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften zu erfüllen.

Die Bremer Politik hat noch immer kein Bekenntnis zum Sport abgelegt. Die Fördersumme von 7,5 Millionen Euro ist fast lächerlich zu nennen, die Sportler wünschen sich eine Verdopplung. Doch das ist unwahrscheinlich. Und so müssen wieder mal private Investoren her, um dem Bremer Sport eine Wende zu geben und mangelndes politisches Engagement auszugleichen. Veranstaltungen wie die Sport-Gala können da nur nützlich sein.

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