Niklas Bröker ist beim 5:4 der „Wölfe“ an allen Toren beteiligt Starker Osmers in der Abwehr

Lilienthal. Die Lilienthaler „Wölfe“ haben sich in der 1. Floorball-Bundesliga trotz großer Personalprobleme auch beim Nordrivalen ETV Piranhhas Hamburg mit 5:4 (2:0, 0:3, 2:2) behauptet.
06.03.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Karsten Hollmann

Lilienthal. Die Lilienthaler „Wölfe“ haben sich in der 1. Floorball-Bundesliga trotz großer Personalprobleme auch beim Nordrivalen ETV Piranhhas Hamburg mit 5:4 (2:0, 0:3, 2:2) behauptet. Dabei hatte es nach dem ersten Drittel noch nicht danach ausgesehen. Jakob Bohls und Silvan Zeller brachten die Gastgeber in den ersten 20 Minuten überraschend mit 2:0 in Führung.

„Man hat deutlich gesehen, dass unsere Reihen durch die Ausfälle völlig neu zusammengestellt waren“, teilte Lilienthals Coach Remo Hubacher mit. Doch nur wenige Sekunden nach dem Beginn des zweiten Abschnitts verwertete Niklas Bröker einen Querpass von Fabian Diaz de Armas zum 1:2. „Im zweiten Drittel standen wir hinten viel besser. Die Abstimmung passte nun“, sagte Hubacher. In der 35. Minute leitete dann Niklas Bröker den Ausgleich seines älteren Bruders Janos Bröker ein.

In Überzahl nutzte der Zweite ein Powerplay zur ersten Führung des Abends. Wieder spielte Niklas Bröker dabei eine entscheidende Rolle. Dessen Zuspiel vollendete Jaako Akman zum 3:2. Als die Schiedsrichter gerade eine Strafe gegen die Hausherren anzeigten, legte Niklas Bröker Janos Bröker das 4:2 auf (43.). Nun übernahm der Favorit das Kommando und zwang die Hamburger durch frühes Pressen immer wieder zu Fehlern. Dadurch entstanden für den Gast die nötigen Räume für ein schnelles Umschalten. Nach 52 Minuten schlugen erneut die Bröker-Brüder zu. Nach einem Pass von Janos Bröker drehte sich Niklas Bröker noch einmal um die eigene Achse und wuchtete die Kugel im Anschluss volley zum 5:2 ins Netz. „Das muss man erst einmal schaffen, an allen Toren beteiligt zu sein“, lobte Remo Hubacher Niklas Bröker. Timo-Tuomas Koivisto sowie Fritz Hermann brachten das Heimteam aber in der Schlussphase noch einmal auf 4:5 heran. „Dann mussten wir noch zwei oder drei Abschlüsse überstehen. Wir hätten uns auch über ein Unentschieden nicht beschweren dürfen“, räumte Hubacher ein. Dieser lobte die starke Defensivleistung von Tjard Osmers.

TV Lilienthal: Hallerstede; Niklas Bröker (2 Tore), Diaz de Armas, Janos Bröker (2), Osmers, Akman (1), Seitz, Minnermann, Bauer, Leiermann, Stierle, Grönvall, Mähönen.

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