SVGO II siegt trotz schwacher Leistung in Ritterhude / SVGO-Dritte wird für großen Kampf belohnt Stedingen holt sich dritten Platz zurück

Bremen-Nord (td). Die Handballerinnen der TuSG Ritterhude haben im Bremenliga-Heimspiel gegen Spitzenreiter SV Grambke-Oslebshausen II die Überlegenheit des designierten Champions anerkennen müssen. Auch die dritte SVGO-Formation sowie Stedingen feierten Erfolge.
13.03.2014, 00:00
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Stedingen holt sich dritten Platz zurück
Von Tobias Dohr

Die Handballerinnen der TuSG Ritterhude haben im Bremenliga-Heimspiel gegen Spitzenreiter SV Grambke-Oslebshausen II die Überlegenheit des designierten Champions anerkennen müssen. Auch die dritte SVGO-Formation sowie Stedingen feierten Erfolge.

SG Bremen-Ost II – SV Grambke-Oslebshausen III 12:15 (9:9): Bis zur Halbzeit lief das Spiel in geregelten Bahnen. Anika Drejka ersetzte die verletzte Svenja Bartsch stark, war maßgeblich am 9:9-Pausenstand beteiligt. Kurios die Szenen nach Wiederanpfiff: Kurz vor der Pause hatte Jaqueline Streckwaldt eine Zweiminutenstrafe bekommen, da es aber keinen Zeitstrafenzettel gab, erkundigte sich die SVGO-Spielerin zu Beginn der zweiten Hälfte, ob sie wieder ins Spiel darf. Zeitgleich wurde das Spiel angepfiffen, während Streckwaldt noch auf dem Feld stand und dafür die Rote Karte erhielt. Nach einer weiteren Strafe gegen die SVGO-Bank mussten die Gäste in doppelter Unterzahl spielen. Doch die starke Torfrau Ilka Zachow hielt ihr Team im Spiel und Fiona Ostendorf legte die 13:11-Führung nach.

Als Mareike Boll auf den Hinterkopf fiel und ebenfalls raus musste, wuchs der Wille bei den Gästen ins Unermessliche. „Das war ein bombastisches Spiel“, sagte SVGO-Betreuerin Angelika von Leesen. „Wir kämpften von Anfang bis Ende und die umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen haben uns nur noch mehr motiviert.“

SV Grambke-Oslebshausen II: Zachow, Zorn, Voss, Boll, Ostendorf (2), Streckwaldt (2), Huthoff (1), Stach (2), Berlips, Volkmer (2), Sieglitz (2/2), Drejka (4/2).

TuSG Ritterhude – SV Grambke-Oslebshausen II 15:23 (7:11): Trotz starker Form mit zuletzt zwei Siegen in Serie: Gegen die außer Konkurrenz spielende SVGO-Zweite reichte es für Ritterhude nicht zum Sieg. Und das, obwohl SVGO-Spielerin Karina Sempf hinterher sagte: „Das war eines unserer schlechtesten Spiele.“ Doch da Gästetorfrau Pia Pauls einen Sahnetag erwischt hatte und mit vier parierten Siebenmetern, sowie 28 gehaltenen Bällen zur Spielerin des Tages wurde, blieb dem Team von TuSG-Trainer Danny Kästingschäfer nur das Wissen um eine starke Gegenwehr. Auf TuSG-Seite entschärfte Torfrau Katja Voß einige Bälle und ließ ihr Team nach Wiederanpfiff von der Sensation träumen. Da kämpfte sich der Gastgeber auf 11:13 heran. Die Gäste hatten nach der 8:2-Führung einen kompletten Blockwechsel vollzogen und diese Umstellungen nicht gut verkraftet. Erst nach dem 13:11 sorgten Britta Fislage und Janeke de Beet für klare Verhältnisse. So endete das Comeback von Claudia Krohn, die erstmals nach ihrer Babypause wieder auflief, doch mit dem erwarteten Kantersieg. „Leider haben wir zahlreiche Chancen nicht in Tore umgemünzt“ (Kästingschäfer).

TuSG Ritterhude: Voß; Leder (1), Grüger (2), Kynast (2), Kück, Strauß, Könemann (1), Meyer, Harjes (4), Schaedel, Hartwich (4), Struthoff, Semken (1), Fallet.

SVGO II: Pauls; Kodanek (3/1), Fislage (4), Krohn, Macha, Schmidt (1), de Beet (5), Krenke (2), Sempf (4), Rathjen, Fröse, Pierags-Beneke (2/1), Tesch (2).

HSG StedingenSG Buntentor/Neustadt 18:12 (11:4): Mit dem Heimsieg holte sich das Team von HSG-Trainer Rolf Dierks den dritten Platz von den Gästen zurück. Allerdings fehlten bei Buntentor/Neustadt einige wichtige Spielerinnen. Im Hinspiel hatte der Gegner Stedingen durch viel Tempo im Angriff mehrmals überrumpeln können. Von Beginn an stand die Defensive kompakt, kam doch einmal ein Angriff durch, entschärfte Torfrau Marlien Willig diesen. Nach 15 Minuten führte der Gastgeber mit 6:0. Über 8:2 ging es mit 11:4 in die Halbzeitpause. „Die zweite Halbzeit verlief sehr ausgeglichen, der Sieg war aber niemals ernsthaft in Gefahr“, berichtete Dierks, der fleißig durchwechselte.

HSG Stedingen: Willig; Buttelmann, Deters, Gode (1), Henrichs (5/2), A. Müller (6), S. Müller (5/1), Röver, Schnirring, Stamer, Köhler (1).

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