Eschershausen/Göttingen Steinbrenner macht alles klar – Hude siegt in Eschershausen

Göttingen·Eschershausen (crb). Die Stimmung war bestens bei den Tischtennisspielern des TV Hude während der Rückfahrt aus Südniedersachsen. Mit einem 9:5-Erfolg beim MTSV Eschershausen im Gepäck kehrte der Oberligist am Sonntag nach Hude zurück.
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Steinbrenner macht alles klar – Hude siegt in Eschershausen
Von Christoph Bähr

Die Stimmung war bestens bei den Tischtennisspielern des TV Hude während der Rückfahrt aus Südniedersachsen. Mit einem 9:5-Erfolg beim MTSV Eschershausen im Gepäck kehrte der Oberligist am Sonntag nach Hude zurück. Am Sonnabend hatte der Tabellenfünfte beim Zweiten Torpedo Göttingen mit 7:9 verloren. Mann des Wochenendes war Alexander Hilfer, der in beiden Partien ungeschlagen blieb.

Torpedo Göttingen - TV Hude 9:7. Zuvor konnten sich die Huder in dieser Saison stets auf ihre Nummer eins Daniel Kleinert verlassen, doch dessen Nimbus endete in Göttingen. Nachdem er an den ersten vier Spieltagen alle Partien gewonnen hatte, kassierte Kleinert gegen Maik Schönknecht seine erste Niederlage – 10:12, 4:11, 11:9, 7:11. Auch gegen Ahmet Kösterelioglu verlor er (11:13, 7:11, 4:11). „Daniel hatte nicht seinen besten Tag, aber nach der bisher starken Saison sei ihm das verziehen“, sagte Teamkollege Felix Lingenau.

Ärgerlich war auch, dass Tobias Steinbrenner unten gegen Jan Holzendorf nicht punkten konnte – 4:11, 5:11, 11:6, 11:13. Gegen den Abwehrspieler wäre für den TVH-Akteur mehr drin gewesen. „Wir haben in Göttingen den Start verpennt und waren alle nicht in Bestform“, sagte Lingenau. Als positiven Aspekt verbuchten die Gäste trotz der Pleite, dass im mittleren Paarkreuz sowohl Immanuel Mieschendahl (5:11, 12:14, 11:9, 11:5, 12:10) als auch Simon Pohl (13:11, 7:11, 11:6, 11:7) den starken Jan Teuteberg bezwangen.

MTSV Eschershausen - TV Hude 5:9. Vor der Partie hatten die Huder alles genau berechnet. Die übermächtigen Polen Jacek Wandachowicz und Krzysztof Lubin würden fünf Punkte für Eschershausen holen, alle anderen Spiele sollte der TVH gewinnen, um insgesamt mit 9:5 vorne zu liegen. So lautete das Ergebnis am Ende tatsächlich, allerdings verlief die Partie nicht ganz nach Plan.

Die große Überraschung gelang nämlich Kleinert, der Lubin dank einer überragenden Leistung mit 11:8, 9:11, 15:13, 7:11, 11:6 schlug. „Dieser Erfolg war wie ein Break Point und hat uns entlastet“, betonte Lingenau. Die eingeplanten Siege fuhren danach alle Huder bis auf Mieschendahl ein, der gegen den gut aufgelegten Sören Schway mit 8:11, 5:11, 11:13 verlor. Wichtig könnte die Partie noch für Steinbrenner werden, der bislang oft unter seinen Möglichkeiten spielte. In Eschershausen gewann er aber zweimal und machte den Huder Sieg in einem spannenden Duell mit Andre Alshut perfekt. Nach 11:5, 9:11, 7:11 in den ersten drei Sätzen wehrte er im vierten Abschnitt vier Matchbälle ab und gewann diesen mit 13:11. Im fünften Durchgang hieß es 11:8 für Steinbrenner. „Wir glauben alle, dass dieses Spiel Tobi psychisch nach vorne bringt“, sagte Lingenau.

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