Co-Trainer Holger Weber gibt Schiedsrichtergespann Mitschuld / Isenberg und von Seggern verletzt Stenum fühlt sich beim 2:3 'verpfiffen'

Stenum. Mit dem großen Verletzungspech musste der VfL Stenum in der Fußball-Bezirksliga schon seit Beginn der Saison leben. Dass aber jetzt auch noch das Pech mit strittigen beziehungsweise falschen Entscheidungen von Schiedsrichtern folgt, bringt das Fass offenbar zum Überlaufen. 'Wir sind heute ganz klar verpfiffen worden', schimpfte Stenums Co-Trainer Holger Weber nach dem 2:3 (0:1) beim TV Esenshamm. Chef-Coach Matthias Trätmar nahm zu diesem Spiel gar keine Stellung. 'Er will sich nicht den Mund verbrennen', begründete Weber.
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Von Oliver Meibohm

Stenum. Mit dem großen Verletzungspech musste der VfL Stenum in der Fußball-Bezirksliga schon seit Beginn der Saison leben. Dass aber jetzt auch noch das Pech mit strittigen beziehungsweise falschen Entscheidungen von Schiedsrichtern folgt, bringt das Fass offenbar zum Überlaufen. 'Wir sind heute ganz klar verpfiffen worden', schimpfte Stenums Co-Trainer Holger Weber nach dem 2:3 (0:1) beim TV Esenshamm. Chef-Coach Matthias Trätmar nahm zu diesem Spiel gar keine Stellung. 'Er will sich nicht den Mund verbrennen', begründete Weber.

Als 'große Frechheit' bezeichnete Holger Weber den ersten Treffer für den Gastgeber durch Bünyamin Kapakli (31.). Der Torschütze soll nicht nur 'mindestens drei Meter' im Abseits gestanden, sondern der Ball die Torlinie gar nicht im vollen Umfang überquert haben. 'Die Kugel ist vom Innenpfosten zurück ins Feld gesprungen, doch der Schiedsrichter hat auf Tor entschieden', schüttelte Weber den Kopf.

Als unmittelbar nach der Pause zunächst Nils-Sören Wendlandt die große Chance zum 1:1 vergab, ging das Unheil aus Stenumer Sicht weiter. Denn im direkten Gegenzug langte Kapakli zum zweiten Mal zu - 2:0 (47.). Treffer Nummer drei durch Thorsten Rohde stufte Holger Weber ebenfalls in die Kategorie 'stark abseitsverdächtig' ein. Die Gäste bewiesen nach diesem klaren Rückstand zwar große Moral, doch mehr als die beiden Treffer durch Wendlandt (78.) und Roland Göde (82.) sprangen nicht mehr heraus. Somit war die vierte Niederlage in Folge besiegelt.

Nicht nur sportlich hängt der VfL Stenum zurzeit am Tropf, sondern auch personell. Julian Dienstmaier, Dominik Entelmann und David Kirschberger fehlten in Esenshamm ohnehin. Während des Spiels erwischte es nun auch Kapitän Daniel Isenberg sowie Daniel von Seggern, die beide länger auszufallen drohen.

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