VfL unterliegt dem TuS Eversten im Kellerduell mit 1:3/Weiterhin ohne Punkte/Trainer Jürgen Hahn bleibt dennoch optimistisch Stenums Torhüter Buss patzt erneut - und muss auf die Bank

Ganderkesee-Stenum. Die Lage beim Fußball-Bezirksligisten VfL Stenum wird langsam aber sicher prekär. Nach der 1:3 (0:2)-Niederlage im Nachholspiel gegen den TuS Eversten am Donnerstagabend steht die Mannschaft von Trainer Jürgen Hahn nach vier absolvierten Partien weiterhin ohne einen Punkt dar. Nur der TuS Varel ist aufgrund des Torverhältnisses noch schlechter. Von Abstiegskampf wollte Hahn jedoch nicht sprechen: "Nach vier Spielen ist es dafür zu früh. Wir sollten nicht in Panik verfallen."
03.09.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Stenums Torhüter Buss patzt erneut - und muss auf die Bank
Von Christoph Bähr

Ganderkesee-Stenum. Die Lage beim Fußball-Bezirksligisten VfL Stenum wird langsam aber sicher prekär. Nach der 1:3 (0:2)-Niederlage im Nachholspiel gegen den TuS Eversten am Donnerstagabend steht die Mannschaft von Trainer Jürgen Hahn nach vier absolvierten Partien weiterhin ohne einen Punkt dar. Nur der TuS Varel ist aufgrund des Torverhältnisses noch schlechter. Von Abstiegskampf wollte Hahn jedoch nicht sprechen: "Nach vier Spielen ist es dafür zu früh. Wir sollten nicht in Panik verfallen."

Trotz der Niederlage zog der VfL-Trainer aus der Partie gegen die bis dahin ebenfalls punktlosen Gäste aus Oldenburg auch Positives: "Wir sind motiviert ins Spiel gestartet. Die Einstellung der Mannschaft stimmt." Allerdings brachten die Stenumer nach gutem Beginn zwei individuelle Fehler auf die Verliererstraße. Nach einem Eckball der Gäste zögerte Stenums Torhüter Stefan Buss zu lange und Jannik Brandt köpfte ein (15.). Vor dem 0:2 ließ Buss einen Schuss nur abprallen und Everstens Andreas Willers staubte ab (35.). "Das war grausam", kommentierte Hahn. Immerhin betrieb Torhüter Buss etwas Wiedergutmachung, als er anschließend einen von Christian Nowak getretenen Foulelfmeter parierte (42.).

Zur Pause stellte Hahn dann um und brachte Roy Rother und Ralf Buss neu in die Partie. Die Wechsel fruchteten, und Joker Rother erzielte schnell den 1:2-Anschlusstreffer (50.). Bei den Stenumern keimte Hoffnung auf, doch dann brachten sie sich wieder unnötig in Schwierigkeiten: Daniel von Seggern sah die Gelb-Rote Karte (52.). "Diese Fehler schockieren mich. Der Platzverweis war überflüssig. Da war Daniel übermotiviert", ärgerte sich Hahn. Auch in Unterzahl spielten die Gastgeber allerdings weiterhin nach vorne. Rouven Heidemann und Dominik Entelmann vergaben gute Chancen zum Ausgleich. Kurz vor dem Schlusspfiff brachte jedoch ein Konter der Gäste die endgültige Entscheidung: Dennis Bulut traf gegen die aufgerückte Stenumer Abwehr zum 3:1 für Eversten (89.). In der Schlussminute sah VfL-Stürmer Entelmann außerdem noch die Gelb-Rote Karte, als er einen Freistoß zu früh ausführte.

Die Stenumer haben jetzt nur bis morgen Zeit, um sich von der Niederlage zu erholen. Dann treten sie bereits wieder beim SV Eintracht Wiefelstede an (15 Uhr). Eins steht vor diesem schweren Auswärtsspiel bereits fest: Es wird beim VfL einen Wechsel zwischen den Pfosten geben. Marco Scheffler ersetzt Stefan Buss. "Stefan hat in den letzten beiden Spielen gepatzt. Daher müssen wir etwas Neues probieren", begründete Hahn seine Entscheidung. Auf zwei bis drei weiteren Positionen wolle er ebenfalls neue Spieler bringen. So kehrt etwa Kapitän Daniel Isenberg nach einer Verletzung zurück. Dafür fehlen Heidemann (Urlaub), Steven Herrmann (Urlaub) und Julian Dienstmaier (Bänderriss). Worum es in Wiefelstede geht, ist für Hahn klar: "Es ist zwar eine Phrase, aber wir brauchen jetzt ein Erfolgserlebnis. Nach dem Anschlusstreffer gegen Eversten war zu sehen, wie das Selbstvertrauen der Spieler zunahm." Vor allem aber sollen die individuellen Fehler abgestellt werden, forderte der Stenumer

Trainer. "Wir müssen in der aktuellen Situation erst einmal die einfachen Pässe spielen, um Sicherheit zu kriegen." Der erste Sieg werde bald kommen, ist Hahn überzeugt. Er mahnt jedoch auch: "Die Ansprüche in Stenum müssen reduziert werden. Um weit oben in der Tabelle zu landen, fehlt einfach die Qualität."

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