Handball-Oberliga

Stimmungsvolle Kulisse zum Abschluss

Zum Jahresausklang reist die HSG Delmenhorst zum Tabellenvierten. Der TV Cloppenburg spielt vor einer lautstarken Kulisse, doch die Sieben von Trainer Jörg Rademacher fährt selbstbewusst in den Hexenkessel.
14.12.2018, 14:51
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Stimmungsvolle Kulisse zum Abschluss
Von Michael Kerzel
Stimmungsvolle Kulisse zum Abschluss

Die HSG Delmenhorst hat in den vergangenen Wochen starke Leistungen gezeigt und geht auch beim TV Cloppenburg nicht chancenlos ins Rennen. Trainer Jörg Rademacher stellt seine Truppe auf das letzte Spiel vor der Weihnachtspause ein.

INGO MÖLLERS

Cloppenburg. Mit sechs Siegen und sechs Niederlagen spielt die HSG Delmenhorst eine vernünftige Hinrunde in der Handball-Oberliga. Der Aufsteiger kam dabei in den vergangenen Wochen immer besser in Fahrt, nachdem der Start auch aufgrund vieler Verletzungsproblem holprig verlaufen war. Vor der knappen Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter OHV Aurich siegten die Schützlinge von Trainer Jörg Rademacher viermal in Serie und kletterten so aus dem Tabellenkeller bis auf Platz sechs. Am letzten Spieltag der Hinrunde und vor der Winterpause – weiter geht es 2019 am 26. Januar – reist Delmenhorst an diesem Sonnabend zum TV Cloppenburg (Anpfiff: 19.45 Uhr). Dort wartet nicht nur der Tabellenvierte sondern auch eine lautstarke Kulisse.

Cloppenburg gehört zu den Topteams der Liga, ließ diese Saison aber bereits einige Punkte unerwartet liegen. So erreichte der TVC daheim gegen den Abstiegskandidaten Vfl Edewecht lediglich ein Unentschieden und verlor vor zwei Wochen sogar gegen den Tabellenzehnten HSG Barnstorf/Diepholz. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Cloppenburg seine weiteren fünf Heimspiele für sich entschied.

Daher geht die Heimsieben auch favorisiert ins Spiel. Doch chancenlos sind die Delmestädter sicherlich nicht. Zwei Auswärtssiege feierte die Rademacher-Sieben zuletzt hintereinander bei der SG Achim/Baden und dem TSV Bremervörde. Das Zusammenspiel zwischen Abwehrverbund und Torhütern klappt immer besser. „Wir haben in der Abwehr richtig zugelegt“, lobte Rademacher seine Sieben nach dem Spiel gegen Aurich. Das schlägt sich auch in Zahlen nieder: 21, 26, 20 und 23 Treffer kassierten die Delmenhorster zuletzt lediglich. Etwas hapert es noch im Angriff, die Rademacher-Mannen lassen zu viele gute Chancen aus, weswegen letztlich gegen den Tabellenführer auch kein Sieg heraussprang.

Nach dem Aurich-Spiel blickte Rademacher direkt voraus: „Jetzt haben wir noch ein Spiel in Cloppenburg, da hauen wir nochmals alles raus. Und dann haben sich die Jungs eine Pause verdient“, sagte der Coach. Das Handball-Jahr mit Aufstieg und ausgeglichener Hinrunde ist auf jeden Fall ein gutes für die HSG.

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