Historische Saison der Sportkegler

Störtebeker steigt in die 1. Bundesliga auf

Bremen. Hinter den Sportkeglern des KSC Störtebeker liegt eine geradezu historische Saison. Dabei machten die Bremer das beinahe Unmögliche möglich, beendeten die Serie als Meister der 2.
01.04.2019, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Rainer Jüttner

Bremen. Hinter den Sportkeglern des KSC Störtebeker liegt eine geradezu historische Saison. Dabei machten die Bremer das beinahe Unmögliche möglich, beendeten die Serie als Meister der 2. Bundesliga Nord/West und feierten erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die 1. Bundesliga. „An diesem Wochenende war es wieder einmal die Geschlossenheit, die uns die Punktgewinne eingebracht haben. Das war ein großartiger Saisonabschluss mit dem erfüllten Traum in die 1. Bundesliga aufzusteigen“, sagte Mannschaftsführer Holger Haase.

Bis es soweit war, hatten die Störtebeker hart kämpfen müssen. Im vorletzten Auswärtsspiel ging es für die Bremer nach Cuxhaven. Holger Haase (890 Holz) und Stephan Friese (893) legten einen guten Start hin. Die Bremer lagen zwar zurück, doch für den möglichen Gewinn des Zusatzpunktes waren diese Ergebnisse sehr wichtig. In der Mittelachse hielt Dennis Krol (922) die Bremer im Spiel, Nils Stehmeier (873) kam nicht so zurecht wie gewohnt. Im letzten Drittel des Spiels war es nun nicht nur möglich, den Gewinn des Zusatzpunktes zu sichern, sondern sogar vom Gesamtsieg zu träumen. Uwe Bode (883) und der exzellent aufgelegte Heinz-Dieter Menkens (912) gaben alles, was möglich war. Das Spiel ging zwar mit 25 Holz Vorsprung (5398:5373) an die Seestädter aus Cuxhaven, doch sicherten sich die Bremer den so wichtigen Zusatzpunkt mit 42:36 und 2:1 Punkten.

Zu diesem Zeitpunkt war den Bremen ein Platz auf dem Siegerpodest in der 2. Bundesliga Nord/West nicht mehr zu nehmen. Der Traum vom Aufstieg in die Königsklasse lag nun nach wie vor in eigener Hand. Zum „Endspiel“ ging es zum ersten Mal in der Bundesligageschichte des KSC Störtebeker zum VFL nach Stade. Stephan Friese (864) und Holger Haase (858) mussten gleich zu Anfang einen großen Rückstand einstecken. Der Traum vom Punkt war somit in weite Ferne gerückt. In der Mitte des Spiels kamen Nils Stehmeier (863) und Uwe Bode (867) wieder um fünf Holz an die Stader heran. In der Schlussachse starteten Heiko Blank (862) und Heinz-Dieter ­Menkens (872), um den hart umkämpften ­Zusatzpunkt zu holen. Und sie schafften es tatsächlich. Das Spielt endete mit 5252:5188 Holz (44:34) und 2:1 Punkten. Der Aufstieg war perfekt.

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