Triathlon Strobach auch in Peine Klassenprimus

Oyten·Verden. Auch beim Triathlon in Peine wartete der furios in die Saison gesstartete Oytener Joachim Strobach mit einer rundum überzeugenden Leistung auf. Mit einer Gesamtzeit von 1:05,17 Stunden war ihm der Sieg in seiner Altersklasse (TM 50) nicht zu nehmen.
25.06.2010, 05:30
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Schön

Oyten·Verden. Auch beim Triathlon in Peine wartete der furios in die Saison gesstartete Oytener Joachim Strobach mit einer rundum überzeugenden Leistung auf. Mit einer Gesamtzeit von 1:05,17 Stunden war ihm der Sieg in seiner Altersklasse (TM 50) nicht zu nehmen.

Unter den 400 Ausdauer-Dreikämpfern, die sich dem aus 500 Metern Schwimmen, 21 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen bestehenden Härtetest unterzogen, befand sich auch der in Armsen lebende Österreicher Christian Siedlitzki, der nach Verletzungsproblemen und einem strapaziösen Höhentraining, das er in der hochalpinen Umgebung von Chamonix mit dem Rad absolvierte, mit einer Gesamtzeit von 1:05,02 Stunden aufsteigende Tendenz zeigte.

Mit einer Schwimmzeit von 7:30 Minuten hatte Strobach schon im ersten Wettkampfabschnitt die Grundvoraussetzung für den unverhofft guten zwölften Rang im Gesamtklassement geschaffen. Über zweieinhalb Minuten betrug der Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten in Strobachs Altersklasse. Nach zwei schnellen Rad-Runden um den Eixer See legte der Oytener, der früher als Mittelstreckler für die Leichtathletik-Gemeinschaft Kreis Verden (LGKV) etliche Erfolge eingeheimst hat, 20:42 Minuten für das sich über zwei 2,5-Kilometer-Runden erstreckende Lauf-Finale nach.

Der für die SG Findorff-Bremen antretende Siedlitzki legte die erste Teildisziplin in 7:44 Minuten zurück. Nach dem Wechsel aufs Rad behauptete er seine Position. Schließlich rannte er als Gesamtzehnter über die Ziellinie. In seiner Altersklasse (TM 45) belegte er - nur knapp geschlagen - den zweiten Platz.

Youngster auf Rang zwei

Der Erste im Gesamtklassement, Dag Störmer (Eintracht Hildesheim), benötigte für den Dreikampf 59:45 Minuten. Der TM-30-Mann hatte damit fast drei Minuten Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten, dem erst 16 jahre alten Alexander Korzuschnik (VTB Varel). 'Ich habe noch Trainingsrückstand, was sich in mangelnder Spritzigkeit und Wettkampfhärte zeigt, aber ich arbeite dran', versicherte Siedlitzki, der nach einigen zunächst gescheiterten Therapie-Ansätzen erst vor drei Wochen wieder mit dem Lauftraining begonnen hatte. Die nächsten Wochen werden entscheiden, ob er an die Form des Vorjahres herankommt. In der Planung hat Siedlitzki für sich drei Straßenläufe, bevor er Mitte Juli den nächsten Triathlon in Angriff nehmen will.

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