Frauen-Oberliga: Der Tabellenführer HSG Hude/Falkenburg gewinnt in eigener Halle völlig ungefährdet mit 33:18 Stürenburg-Sieben ohne Mühe gegen Oldenburg

Hude. Mit einem deutlichen 33:18 (14:8)-Heimsieg haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg die Drittvertretung des Bundesligisten VfL Oldenburg auf die Heimreise geschickt. Damit bleibt das Team Spitzenreiter.
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Von Gunnar Schäfer

Mit einem deutlichen 33:18 (14:8)-Heimsieg haben die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg die Drittvertretung des Bundesligisten VfL Oldenburg auf die Heimreise geschickt. Damit bleibt das Team Spitzenreiter. Trainer Thorsten Stürenburg begann mit einer 6:0-Deckung, an der sich der schwache Angriff der Gäste die Zähne ausbiss. Immer wieder blieben die Wurfversuche der Oldenburgerinnen in der Abwehr hängen oder die starke Torfrau Karen Tapkenhinrichs parierte.

Die Gastgeberinnen bauten ihren Vorsprung über 6:1 (8.) und 9:3 (13.) auf 11:4 (18.) aus. In dieser Phase erwiesen sich Mareike Zetzmann (2) und Franziska Bohlken (3) als besonders treffsicher. Nach der deutlichen Führung wechselte Stürenburg schon früh durch – die Oldenburgerinnen waren einfach zu harmlos. Zunächst brachte Hudes Coach Jessica Galle und Saskia Petersen. Dadurch stockte aber der Spielfluss des Tabellenführers. Oldenburg verkürzte bis zur Pause auf 8:14.

Nach dem Wiederanpfiff stellte Stürenburg die Abwehr auf eine 3:2:1-Formation um. „Oldenburg war mit der 6:0-Deckung total überfordert. Mir war aber zu wenig Aktion in unserem Spiel“, erklärte der Trainer. Auch gegen diese Abwehr-Variante kamen die Gäste allerdings nicht zum Zug. Bemerkenswert: 17 Ballgewinne verzeichneten die Huderinnen in der zweiten Halbzeit. Jedoch erzielten sie dabei nur acht Tore nach Kontern. Das lag zum einen an der gut aufgelegten Oldenburger Torhüterin Jana Kohl, aber auch an unnötig vielen Fehlern der Stürenburg-Sieben. „Wir haben uns für unsere gute Abwehrarbeit nicht belohnt. Wir hätten deutlich über 40 Tore erzielen müssen“, haderte Hudes Coach. Trotzdem baute sein Team den Vorsprung weiter aus.

Beim 23:13 (40.) war die Partie schon vorzeitig entschieden. Danach zogen die Gastgeberinnen auf 29:15 davon (53.). Es hätte durchaus ein Debakel für den Tabellenvorletzten werden können, wenn die Stürenburg-Mannschaft nicht zahlreiche Chancen ausgelassen hätte.

Am Ende stand dennoch ein deutlicher 15-Tore-Vorsprung zu Buche. „Zum ersten Advent haben wir ein paar Geschenke verteilt“, sagte Stürenburg mit einem ironischen Unterton, fügte aber gleich hinzu: „Es war ein zu großer Unterschied zwischen den Oldenburgerinnen und uns.“ Der Trainer hob die Leistungen von Mareike Zetzmann in der Abwehr sowie Franziska Bohlken in der Deckung und im Angriff hervor. Vor der Weihnachtspause reist der ungeschlagene Tabellenführer jetzt noch zum TV Dinklage, bevor das abgeschlagene Schlusslicht Grün-Weiß Mühlen in die Halle am Huder Bach kommt. Die Stürenburg-Sieben hat nur einen Punkt mehr als der VfL Stade.

Dabei hat der direkte Verfolger ein um zehn Treffer besseres Torverhältnis. Gegen die kommenden zwei Gegner sollte Hude/Falkenburg also an der Trefferquote arbeiten.

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