Landesliga-Tabellenführer SV Grohn muss sich mit einem 1:1 gegen Opalkas VfL 07 begnügen Sturmtief „Roman“ fegt zwei Punkte weg

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause und einem schönen Kopfballtreffer von Ugur Akcan wendete der SV Grohn gestern eine Heimniederlage gegen einen bärenstarken VfL 07 ab. Mit dem 1:1 verbesserte der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga letztlich sogar seine Position, denn der Verfolger aus Findorff wurde auf Distanz gehalten und der Tabellenzweite FC Oberneuland II verlor sogar.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Jens Pillnick

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause und einem schönen Kopfballtreffer von Ugur Akcan wendete der SV Grohn gestern eine Heimniederlage gegen einen bärenstarken VfL 07 ab. Mit dem 1:1 verbesserte der Spitzenreiter der Fußball-Landesliga letztlich sogar seine Position, denn der Verfolger aus Findorff wurde auf Distanz gehalten und der Tabellenzweite FC Oberneuland II verlor sogar.

Grohn. Wie das gestrige Sturmtief mit dem Namen Franziska fegte der VfL 07 in den ersten 45 Minuten über den SV Grohn, den Tabellenführer der Fußball-Landesliga, hinweg. Doch da sich der Schaden mit einem schmeichelhaften 0:1-Rückstand in Grenzen hielt, bekamen die "Husaren" nach dem Seitenwechsel mit dem Wind im Rücken Gelegenheit, es besser zu machen. Und sie schafften es. Sie nahmen das Heft in die Hand, erzielten den Ausgleich und ärgerten sich am Ende selbst über die von Jannis Kurkiewicz (84.) und Elvan Öksel (86.) vergebenen letzten Hochkaräter der Partie. Eine Niederlage wäre aber auch eine nicht verdiente Strafe für die Findorffer um ihren Trainer Roman Opalka gewesen, der vor dem Anpfiff das Sturmtief auf "Roman" umbenannt und sich einen stürmischen Auftritt seiner Mannschaft gewünscht hatte.

Opalkas Wunsch war Befehl: kombinationssicher, selbstbewusst, hellwach, kompakt und taktisch stark brachte der VfL die Grohner von einer Verlegenheit in die andere. Zunächst vergab Charles Ehiogie (3.) per Kopf, dann klärten Savas Kaleli (9.) sowie Metin Ertem (10.) auf der Linie und Pascal Büssenschütt verzog knapp (20.). Dann wurden die Gäste belohnt. Wladislaw Pfeifer holte Jannis Plietker im Strafraum von den Beinen, Michael Mrozek verwandelte den Elfmeter sicher zur hoch verdienten Führung (40.). Der SV Grohn, der gestern einfach zu viele formlose Akteure in seinen Reihen hatte, enttäuschte im ersten Abschnitt auf ganzer Linie und war mit dem 0:1 bestens bedient. "Wir haben Probleme. Mal gucken, was der Wille macht", stellte "Husaren"-Trainer Malte Jasosch fest. Mit dem Start in die zweite Hälfte verkaufte sich der SV Grohn anders. Der Wille war da. Und der Wille wurde belohnt.

Nach Freistoß von Alexander Krail landete der Ball maßgerecht auf dem auf den kurzen Pfosten gehenden eingewechselten Ugur Akcan – 1:1 (57.). Jetzt nutzte Grohn die Probleme der Gäste beim Spielaufbau gegen den Wind, hatte deutlich mehr vom Spiel, musste bei Kontern aber höllisch aufpassen. Drei guten Möglichkeiten der Gäste standen drei der "Husaren" gegenüber, doch im Abschluss fehlte beiden Teams die Cleverness.

"Neben Neustadt war der VfL unser bisher stärkster Gegner", lobte Grohns Trainer Malte Jaskosch die Findorffer und fügte an: "Das Entscheidende ist, das wir dagegengehalten haben." Roman Opalka gelang es nicht, seine Enttäuschung über das Ergebnis zu verbergen: "Das ist zu wenig, wir hatten Schusspech. Aber spielerisch und taktisch werden wir immer stärker. Dieser Mannschaft gehört die Zukunft. Genau wie dem SV Grohn."

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+