Schützenhilfe nach 3:5-Niederlage Sudweyhe bleibt Landesligist

Sudweyhe. Hektische Betriebsamkeit war nach dem Abpfiff angesagt, nachdem die C-Junioren des TuS Sudweyhe ihre finale Partie in der Fußball-Landesliga Hannover gegen den HSC Blau-Weiß Tündern mit 3:5 (3:1) verloren hatten. "Nun mussten wir uns ganz schnell die Ergebnisse der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt besorgen", so der aufgeregte Trainer Andreas Witt. Und als er die hatte, gab er Entwarnung, denn die hinter den Sudweyhern postierten Teams des TSV Limmer und HSC Hannover hatten ebenfalls verloren. "So haben wir unseren achten Platz gehalten und den Kopf dank der Schützenhilfe noch soeben aus der Schlinge gezogen."
25.06.2012, 05:00
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Von Nke

Sudweyhe. Hektische Betriebsamkeit war nach dem Abpfiff angesagt, nachdem die C-Junioren des TuS Sudweyhe ihre finale Partie in der Fußball-Landesliga Hannover gegen den HSC Blau-Weiß Tündern mit 3:5 (3:1) verloren hatten. "Nun mussten wir uns ganz schnell die Ergebnisse der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt besorgen", so der aufgeregte Trainer Andreas Witt. Und als er die hatte, gab er Entwarnung, denn die hinter den Sudweyhern postierten Teams des TSV Limmer und HSC Hannover hatten ebenfalls verloren. "So haben wir unseren achten Platz gehalten und den Kopf dank der Schützenhilfe noch soeben aus der Schlinge gezogen."

Zunächst deutete alles darauf hin, dass die Sudweyher das Abstiegsgespenst aus eigener Kraft verscheuchen könnten. Hannes Lüdeke luchste einem Gegenspieler in der neunten Minute den Ball ab und traf sicher zur Führung. Gegen spiel- und kampfstarke Gäste baute Niklas Meyer den Vorsprung mit einem 30-Meter-Hammer unter den Querbalken sogar noch aus (16.). Zwar kam Tündern zum Anschlusstreffer (34.), doch schon im Gegenzug stellte Lüdeke, dessen Schuss vom Innenpfosten ins Tor prallte, den alten Abstand wieder her. "In der Halbzeitpause habe ich die Spieler für ihre beachtliche Vorstellung gelobt, aber gleichzeitig auch gewarnt – im Hinspiel gab es nach einem 1:0 noch ein 1:4", erklärte Witt.

Des Trainers Lob hatten die Schützlinge wohl gehört, die Warnung aber offenbar nicht. Nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff kam Tündern zum Anschluss. Als dann Marvin Zwiebler eine Fünf-Minuten-Strafe bekam (38.), verstärkte sich die abzeichnende Unordnung in den Sudweyher Reihen. Nach dem Ausgleich der Gäste (47.) vergaben Maurice Weger sowie Philipp Zabywalski kurz hintereinander beste Chancen, ihr Team wieder in Führung zu bringen (55./56.). Als die Sudweyher noch wegen der ausgelassenen Möglichkeiten haderten, landete das Leder zum 3:4 im Netz (58.). "Da wir nicht wussten, was auf den anderen Plätzen Sache ist, mussten wir nun alles auf eine Karte setzen. Auch Libero Hannes Kreutzmann rückte mit nach vorn", erklärte Witt.

Alles vergeblich, denn mit dem nächsten Treffer besiegelte der HSC die Sudweyher Niederlage (67.). "Da hat mich schon geärgert, dass wir zuvor gegen Limmer und Grasdorf fünf Punkte haben liegenlassen", räumte Witt mit strapaziertem Nervenkostüm ein. Umso höher war der Luftsprung nach der Entwarnung. So kann Witt seinem noch nicht benannten Nachfolger im Traineramt doch noch einen Landesligisten übergeben.

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