Kreisliga A: 2:0-Erfolg beim Zweiten SV Dreye mischt ganz oben mit

Landkreis Diepholz. Für eine große Überraschung hat in einer weiteren englischen Woche der Fußball-Kreisliga A Diepholz der SV Dreye gesorgt, der beim Tabellenzweiten SV Dickel einen Sieg feierte und nun selber im Aufstiegsrennen mitmischt. Ein Lebenszeichen sendete der stark abstiegsgefährdete TuS Varrel, der sich beim stark abbauenden TSV Ristedt durchsetzte. Der SV Heiligenfelde II hatte gegen die SG Diepholz II das Nachsehen, während sich Schlusslicht Asendorf dem TuS Lemförde geschlagen geben musste.
25.03.2011, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Henning Reinke

Landkreis Diepholz. Für eine große Überraschung hat in einer weiteren englischen Woche der Fußball-Kreisliga A Diepholz der SV Dreye gesorgt, der beim Tabellenzweiten SV Dickel einen Sieg feierte und nun selber im Aufstiegsrennen mitmischt. Ein Lebenszeichen sendete der stark abstiegsgefährdete TuS Varrel, der sich beim stark abbauenden TSV Ristedt durchsetzte. Der SV Heiligenfelde II hatte gegen die SG Diepholz II das Nachsehen, während sich Schlusslicht Asendorf dem TuS Lemförde geschlagen geben musste.

TSV Ristedt - TuS Varrel 0:2 (0:1). Die nach der Winterpause stark enttäuschenden Ristedter bleiben in der Talsohle stecken. "Eigentlich haben wir gar nicht richtig mitgespielt und kaum einmal einen Ball unter Kontrolle gebracht. Gelang das doch mal, folgte postwendend ein Fehlpass. Da kann man nur den Kopf schütteln", beschrieb Betreuer Frank Barrienbruch das Dilemma. Ganz anders trumpften die ums Überleben kämpfenden Varreler auf. "Die waren viel engagierter, sprühten nur so vor Kampfkraft", zollte Barrienbruch dem Gegner Respekt. Die Varreler Führung durch Sebastian Hübner nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten war daher auch mehr als verdient. "Bis zur Halbzeit haben wir nicht ein Mal aufs Varreler Tor geschossen", stellte Barrienbruch der eigenen Offensive ein Armutszeugnis aus.

Auch nach Wiederanpfiff dominierte Varrel. Endgültig in trockenen Tüchern war der wertvolle Erfolg aber erst kurz vor dem Abpfiff, als Hübner ein Geschenk der Ristedter Abwehr zum Endstand nutzte. Bei dieser Aktion fühlte sich Torwart Finn Huntemann unfair attackiert, attackierte dann seinerseits den Schiri mit einer verbalen Entgleisung und sah dafür glatt Rot. "Damit hat er uns einen Bärendienst erwiesen, denn zu allem Überfluss fällt unser zweiter Torwart Behrens wegen eines doppelten Bänderrisses aus. Mal sehen, wir wir das Problem nun lösen", erklärte Barrienbruch.

SV Heiligenfelde II - SG Diepholz II 1:2 (0:2). "Obwohl die Gäste mit fünf Akteuren ihrer eigenen ersten Mannschaft angerückt waren, hatten wir die Chance, zumindest einen Punkt zu ergattern", meinte SVH-Trainer Frank Köhler. Doch schon der Beginn verlief unglücklich, denn eine eher verunglückte Flanke von Cristian Nasui (6.) landete zum 0:1 im Netz. Das 0:2 resultierte aus einem schlecht getimten Rückpass, für den sich Nasui (39.) bedankte. Als Stefan Zawidzki (45.) im Diepholzer Strafraum von den Beinen geholt wurde, blieb der Elfmeterpfiff aus.

Nach dem Seitenwechsel waren die Platzherren deutlich präsenter. Doch jeweils freistehend wussten Normen Helms, Zawidzki und Michael Götzinger mit ihren Chancen nichts anzufangen. Als es dann nach Foul an Helms (75.) einen Strafstoß gab, trat der Gefoulte selbst an und drosch das Leder über das Tor. Kurz darauf schob Zawidzki den Ball am leeren Gehäuse vorbei, traf dann wenig später aber doch zum Anschlusstreffer (79.). Obwohl Köhler noch einmal frische Offensive einwechselte, reichte es nicht mehr zum Ausgleich.

SV Dickel - SV Dreye 0:2 (0:0). Vom unglücklichen 2:3 gegen den Spitzenreiter FC Sulingen II hatten sich die Dreyer offenbar schnell und gut erholt und verbuchten beim Tabellenzweiten einen völlig verdienten Dreier. Die Treffer für die stets überlegenen Gäste erzielten Kevin Weerts (51.) und Tristan Hofmann (70.).

TSV Asendorf - TuS Lemförde 0:4 (0:1). "Das war nun schon unsere dritte englische Woche, da reichte letztlich die Kraft nicht mehr", meinte Trainer Bernd Hoormann. "Zudem mussten wir wieder Spieler aus der Zweiten einbauen und mit Konstantin Daubert einen Spieler einsetzen, der in der Rückrunde noch keine Partie mitgemacht hatte." Das 0:1 durch Bülent Güngör (20.) hätten Henrik Ahlers und vor allem Grant Stelter, der aus sechs Metern den Torwart anschoss, wettmachen können. Geschlagen gaben sich die Platzherren aber erst nach dem 0:2 durch Andre Schmitt (70.). Danach trafen noch Daniel Files (80.) und Angelo Costa. "Um die letzten beiden Tore ist unsere Niederlage zu hoch ausgefallen", fand Hoormann.

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