Olaf Sawicki geht zum Drittligisten HSG Barnstorf/Diepholz zurück / Fabian Rojahn schloss sich dem Ligarivalen TSV Bremervörde an SV Grambke-Oslebshausen muss zwei Abgänge verkraften

Grambke. Die Halbwertzeit von Neuzugängen ist beim SV Grambke-Oslebshausen in der aktuellen Saison in der Handball-Oberliga Nordsee der Männer äußerst gering: Bernd Neumann, der erst zum Saisonbeginn verpflichtete Coach, hatte sich schon nach sieben Spieltagen aus beruflichen Gründen wieder von den Gelb-Blauen verabschiedet. Jetzt ist der Tabellenachte auch noch seine beiden Neulinge Fabian Rojahn und Olaf Sawicki nach einer halbjährigen Vereinszugehörigkeit wieder los.
11.01.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Kowalzik

Grambke. Die Halbwertzeit von Neuzugängen ist beim SV Grambke-Oslebshausen in der aktuellen Saison in der Handball-Oberliga Nordsee der Männer äußerst gering: Bernd Neumann, der erst zum Saisonbeginn verpflichtete Coach, hatte sich schon nach sieben Spieltagen aus beruflichen Gründen wieder von den Gelb-Blauen verabschiedet. Jetzt ist der Tabellenachte auch noch seine beiden Neulinge Fabian Rojahn und Olaf Sawicki nach einer halbjährigen Vereinszugehörigkeit wieder los.

Rojahn hat sich dem Ligarivalen TSV Bremervörde angeschlossen und ist dort als Vertragsspieler ab sofort spielberechtigt. Dasselbe gilt für den Schlussmann Sawicki, der zum Drittligisten HSG Barnstorf/Diepholz zurückgegangen ist. Die Abschiede erfolgten im "Einvernehmen mit dem Verein" betonen beide Spieler. Sie gaben "persönliche Gründe" an, die sie aber nicht näher erläutern. Erhellendes war dazu auch vom unmittelbaren Umfeld des Teams nicht zu erfahren.

"Mich reizt außerdem die sportliche Perspektive", gibt der Zweimetermann Rojahn zu verstehen, der bei den Gelb-Blauen gerade erst richtig in Fahrt gekommen war und für sie bislang 36/11 Treffer erzielt hatte, davon 13/6 Tore gegen seinen neuen Klub aus Bremervörde. Er unterschrieb beim Tabellendritten einen Vertrag bis zum Sommer 2012, für den er am vergangenen Wochenende bei der 28:32-Pokalniederlage gegen den Drittligisten VfL Fredenbeck schon dreimal ins Schwarze traf. Eine unangenehme Situation für den Oberliga-Achten aus Grambke, der seine Planungen in dieser Saison schon zum dritten Mal über den Haufen werfen muss.

"Die Spieler sehen woanders bessere sportliche Perspektiven und erhalten bessere Angebote, so ist nun mal das Geschäft", kommentiert Majk Skoric, der nach seinem Kreuzbandriss bekanntlich als SVGO-Trainer fungiert, die neue Lage.

Da er nach dem Hochziehen von Thies Kohrt aus der Reserve mittlerweile über drei Kreisläufer verfügt, wird er nun möglicherweise seinen Goalgetter Matthias Ruckh häufiger auf der vakanten Angriffsmitte einsetzen, was allerdings zulasten des Grambker Angriffstempos gehen könnte. "Aber auch Steven von Salzen-Frick und Sebastian Ruhe müssen noch stärker in die Verantwortung gehen", erwartet Skoric von seiner groß gewachsenen zweiten Reihe mehr. Außerdem soll Gaalt Henschel vermehrte Einsatzchancen erhalten. Bliebe also im Tor "nur" noch eine weitere Verstärkung für den mittlerweile alleine dastehenden André Franke. "Wir stehen in Gesprächen und werden wohl schon in ein bis zwei Wochen eine Lösung präsentieren können", verkündet Skoric. Auf alle Fälle muss sein Team im Kampf um einen Mittelfeldplatz noch enger zusammenrücken.

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